Stop! Finger weg von unserem SSV Jahn!

Die Verantwortlichen

Stop! Finger weg von unserem SSV Jahn!

Beitragvon Violence » Fr 7. Jul 2017, 03:27

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Stop! Finger weg von unserem SSV Jahn!

Mitten in die Aufstiegseuphorie platzten im Juni innerhalb eines Tages die Nachrichten vom Wechsel Heiko Herrlichs und dem Einstieg von Philipp Schober als Investor beim SSV Jahn herein. Während die Nachricht von Judas Herrlich zwar ärgerlich ist, aber letztlich auch nur eine Trainerpersonalie darstellt, wird uns der Name Philipp Schober wohl noch länger verfolgen. Und wir werden ihn und sein Handeln verfolgen!
Ohnehin ist es ärgerlich, dass der Einstieg von Investoren in unserem Verein überhaupt möglich ist. Diesen Umstand haben wir im Angesicht des Abgrundes im Jahr 2009 leider nicht verhindert, bzw. in unserer damaligen Situation nicht verhindern können. Letztlich wirkt es aber genau heute nach.
Wir brauchen hier jetzt nicht mehr die ganze Tretzel-Nummer mit all ihren Facetten aufarbeiten, da soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Absolut positiv sehen wir jedoch das Ansinnen unserer Vereinsführung durch einen Rückkauf der Anteile den Jahn auch juristisch wieder komplett in Vereinsbesitz zu holen. Dass dies jetzt gescheitert ist, sollte aus unserer Sicht kein Grund sein, dieses elementare Ziel zu begraben. Im Gegenteil, wir alle sollten dieses Vorhaben weiter unterstützen!
Nun haben wir also diesen Philipp Schober. Die große Unbekannte. Letzte Woche gab er zumindest mit einem langen Interview in der Mittelbayerischen Zeitung zum ersten Mal zu erkennen, worum es ihm geht. Und jetzt sollte dem letzten Jahnfan bewusst sein: Diesen Mann gilt es zu bekämpfen.
Das Interview steht unter dem Titel „Sehe ich aus wie eine Heuschrecke?“. Mit Verlaub, Herr Schober, genau so, wie sie auf dem Bild zu sehen sind, stellen wir uns die Art von Managern vor, die mit ihrem Geschäftsmodell so oft als „Heuschrecken“ bezeichnet werden. Doch es geht hier nicht ums Aussehen.
Generell machen wir uns ja wenig aus Marketingspielereien, bzw. stehen so etwas naturgemäß kritisch gegenüber. Dennoch haben wir es durchaus positiv registriert, dass auch die Marketingabteilung unseres Vereins mittlerweile die Werte „ambitioniert“, „glaubwürdig“ und vor allem „bodenständig“ auf ihren Fahnen stehen hat. Gerade letzterer Wert ist ein Grundwert, der Regensburg und seinen Jahn ausmacht.
Fundamental anders tritt Philipp Schober auf. Kaum hat er sich in den SSV Jahn eingekauft, posaunt er schon heraus, welche Millionenprojekte er nun alle bauen will und sieht in Regensburg plötzlich einen Erstligastandort. Unabhängig davon, dass sich natürlich auch von uns keiner beklagen würde, sollte es eines Tages noch weiter raufgehen, sollte man schon am Realitätssinn eines Menschen zweifeln dürfen, der im Jahr 2017 von Regensburg als einem Erstligastandort spricht. Man muss nur auf unseren Relegationsgegner TSV 1860 München schauen, um sich bewusst zu werden, wohin realitätsfremde Visionen von Investoren führen.
Doch es ist auch schwer zu glauben, dass es Herrn Schober tatsächlich um Regensburg als Erstligastandort geht. Worum es tatsächlich geht, zeigt er sehr deutlich mit der Aussage: „Passt mir auf diese Liga auf! Ein sofortiger Abstieg wäre für den Standort Regensburg nur sehr, sehr schwer zu verkraften.“ Sicherlich ist ein Abstieg das Szenario, das im Fußball jeder vermeiden möchte, doch realistisch gesehen hat der SSV Jahn in den vergangenen 17 Jahren jeweils zweimal viert- und zweitklassig gespielt. In allen anderen Jahren spielten wir in der 3. Liga und jetzt soll ein Weg dorthin plötzlich sehr schwer zu verkraften sein? Ganz nebenbei stellen die genannten 17 Jahre eine sportliche Erfolgsgeschichte dar, nachdem man in den 1980er und 1990er Jahren in der sportlichen Versenkung verweilte.
Doch es geht auch nicht darum, dass eine Rückkehr in die 3. Liga für den Standort Regensburg nicht verkraftbar wäre, sondern in Wahrheit wäre sie für den Investor Philipp Schober nicht verkraftbar, würde doch sein Investment in Gefahr geraten. Um nichts Anderes geht es!
Neben dem vollkommenen Verlust von Bodenständigkeit und Realitätssinn sehen wir auch in der Glaubwürdigkeit von Philipp Schober eine große Gefahr. Wer steckt wirklich hinter seinem Geld? Wer ist der wahre Geldgeber? Welche Interessen verfolgt dieser? Geht es überhaupt um den Jahn? Fragen, die selbst jemanden, der sich von Schobers genannten Träumen blenden lässt, stutzig machen sollten.
Der SSV Jahn ist für Regensburg und die Region da, für jeden einzelnen, egal welchem Beruf jemand nachgeht, ob er arm oder reich ist oder alt oder jung. Der SSV Jahn taugt nicht als Spielzeug für jemanden, der denkt, mit Geld alles im Leben kaufen zu können. Der SSV Jahn von 1889 mit all seiner Tradition, all seinen Emotionen und all seinen Menschen, die ihn leben, kann für kein Geld der Welt erobert werden!
Schober muss bewusst werden, dass er versucht, sich einen wilden Tiger als Haustier zu nehmen. Er kann es probieren, doch er wird ihn nicht zähmen und wenn er ihn nicht freilässt, wird der Tiger ihn fressen! Wir wollen das Herz des Tigers sein, aber wir brauchen jeden Muskel und jeden Zahn! Wir müssen alle gemeinsam gegen diese sicherlich gerade größte Gefahr für unseren SSV Jahn kämpfen. Jeder, dem der Jahn am Herzen liegt, sollte aufstehen gegen Schober. Wir wollen und werden alles, was in unserer Macht steht, unternehmen, um diesem Mann den Spaß an seinem „Spielzeug“ zu nehmen.
Schließt euch dem Kampf gegen den Investor an, lasst uns gemeinsam kämpfen für den SSV Jahn mit all seinen Werten für die er steht. Kein vermeintlich möglicher sportlicher Erfolg darf es uns wert sein, sich von solchen Leuten abhängig zu machen.
Wendet euch ab von Schobers Versprechen! Lasst euch nicht durch irgendwelche Geschenke für Feste, Busse oder Bier einlullen, sofern er das anbieten sollte. Er wäre nicht der Erste, der sich auf diese Art und Weise versucht, einen Namen beim SSV Jahn zu machen!
Ein guter Ansatz ist das Interview von Christian Keller und Hans Rothammer in der MZ, in dem noch einmal klargestellt wird, dass mit Schober keine Vereinbarungen eingegangen werden, die in irgendeiner Art und Weise zur Abhängigkeit führen. Unterstützt diese Haltung auch in Zeiten, in denen man sich vielleicht wünschen würde, dass noch weitere Spieler verpflichtet werden, oder sonstiger Druck herrscht.
Der Investor darf sich an keinem Tag und in keiner Sekunde willkommen fühlen – weder im Jahnstadion noch in Regensburg!

Finger weg von unserem SSV Jahn!

Interview Investor: „Sehe ich aus wie eine Heuschrecke?“
Interview SSV Jahn: „Jahn ist kein Laufsteg der Eitelkeiten“
Quelle: http://www.ultras-regensburg.de/neuigke ... el/verein/
„Stopp! Finger weg von unserem SSV Jahn!“
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Re: Stop! Finger weg von unserem SSV Jahn!

Beitragvon Hille » Fr 7. Jul 2017, 07:34

Zu 100% unterstüzenswert und auf den Punkt gebracht!
Im Moment reden wir uns noch leicht, aber falls wir die nächste Zeit mit dem Jahn in untere Tabellenregionen rutschen sollten (was ich nicht hoffe, was aber leider realistisch ist), dann wird der Ruf nach mehr Geld und Spielern gegen den Abstieg in der Winterpause wieder laut werden. Das wäre dann die Stunde für so einen Investor, und das gilt es unbedingt zu verhindern!
Das wird natürlich eine Gratwanderung. Das muss heißen, Druck von Mannschaft und sportlicher Leitung zu nehmen, um solche Einkaufsschnellschüsse mit Investorenhilfe zu verhindern, darf aber nicht bedeuten, keine berechtigte Kritik mehr äußern zu dürfen. Ich weiß selbst noch nicht, wie ich damit umgehen werde, aber das ist im Moment ja gottlob noch hypothetisch.
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Re: Stop! Finger weg von unserem SSV Jahn!

Beitragvon Maxvonthane » Fr 7. Jul 2017, 09:18

Bei mir ist das Thema ganz klar!
Kein Investorengeld - außer es geht um Zahlungen die aus heiteren Himmel kommen und durch sportliche Belange nicht abgefedert werden können!
Dann geht es nicht anders, weil dann wohl die Existenz des Vereins auf dem Spiel steht.

Da ich aber nicht davon ausgehen das sowas passiert, steig ich lieber in die Landesliga ab, als auch nur einen Cent anzunehmen um womöglich einen Abstieg zu verhindern.
Mia ham koan Schnee, mia ham a Göld, mia worn da geilste Verein da Wöld!

Herr Rothammer, ich bin ein Freund von Franz Gerber!

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Re: Stop! Finger weg von unserem SSV Jahn!

Beitragvon Hille » Fr 7. Jul 2017, 09:20

Maxvonthane hat geschrieben:Bei mir ist das Thema ganz klar!
Kein Investorengeld - außer es geht um Zahlungen die aus heiteren Himmel kommen und durch sportliche Belange nicht abgefedert werden können!
Dann geht es nicht anders, weil dann wohl die Existenz des Vereins auf dem Spiel steht.

Da ich aber nicht davon ausgehen das sowas passiert, steig ich lieber in die Landesliga ab, als auch nur einen Cent anzunehmen um womöglich einen Abstieg zu verhindern.


Da bin ich bei Dir, ganz klar!
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Re: Stop! Finger weg von unserem SSV Jahn!

Beitragvon Socrates » Fr 7. Jul 2017, 15:04

http://www.tagesspiegel.de/sport/501-re ... 36362.html

Gebt mir mal Nachhilfe in Sachen BWL, Gesellschaftsrecht und DFB-Statuten. Eine "Heuschreckenherrschaft" ist doch aufgrund
der Gesellschaftsform (i.V. mit den DFB-Statuten) von vornherein ausgeschlossen?

Könnte Schober bei einer Wertsteigerung seiner Anteile (Tretzels Anteile sollen ja nicht dem real eingezahltem Betrag entsprochen
haben) diese einfach entnehmen und sich aus dem Staub machen? Was wäre dann der worst case?
"UM DIE MORAL ZU HEBEN, MUSS MAN DIE ANSPRÜCHE SENKEN"

(Stanislaw Jerzy Lec, 1909-1966, polnischer Schriftsteller)
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Re: Stop! Finger weg von unserem SSV Jahn!

Beitragvon KLP » Fr 7. Jul 2017, 15:39

Socrates hat geschrieben:http://www.tagesspiegel.de/sport/501-regelung-in-welchen-rechtsformen-organisieren-sich-die-bundesliga-vereine/12236362.html

Gebt mir mal Nachhilfe in Sachen BWL, Gesellschaftsrecht und DFB-Statuten. Eine "Heuschreckenherrschaft" ist doch aufgrund
der Gesellschaftsform (i.V. mit den DFB-Statuten) von vornherein ausgeschlossen?

Könnte Schober bei einer Wertsteigerung seiner Anteile (Tretzels Anteile sollen ja nicht dem real eingezahltem Betrag entsprochen
haben) diese einfach entnehmen und sich aus dem Staub machen? Was wäre dann der worst case?


Soweit mein bescheidenes Wissen langt: Nein Heuschrecke ist nicht möglich. Eine Heuschrecke kauf sich zum Beispiel irgendwo ein, verhöckert den Besitz oder nimmt einen Kredit auf der höher ist als seine Investition, führ die ab und verkauft seine Anteile wieder (ganz vereinfacht gesagt)

Bei einer Wertsteigerung könnte er seine Aktien gewinnbringend verkaufen. Der Käufer hat dann die gleichen Rechte wie er jetzt -> Also den AR anhand seiner Verhältnisse besetzen und dazwischenkrätschen bei Krediten und Co.

Da wir 100% der Stimmanteile halten kann solange die Regelung nicht kippt zumindest auf der Seite keinen großen Schaden angerichtet werden aus meiner Sicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/50%2B1-Regel

Man beachte auch die Stimmanteile von Augsburg :)
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Re: Stop! Finger weg von unserem SSV Jahn!

Beitragvon daredevil » Fr 7. Jul 2017, 19:04

Alles richtig was hier geäussert wird. Und vor allem die Position von Max teile ich zu 100%.
Es wird doch erst dann problematisch wenn ein Abhängigkeitsverhältnis entsteht wie bei 60 München.
Soll heißen dass jemand jährlich zuschießen muss um die laufende Saison zu finanzieren oder aufgrund von Verbindlichkeiten welche aus dem laufenden Geschäft heraus nicht bedient werden können einspringen muss und Zins und Tilgung übernimmt oder möglicherweise nur eine Bürgschaft stellt. Eben Übernahmen von Zahlungen oder Risiken um die Saison überhaupt lizensiert zu bekommen und spielen zu können.
Bei 60 war das Problem halt einfach dass die Ausgaben eben stetig die Einnahmen überstiegen haben. Ein großer Teil der Ausgaben waren ja schon (oder sind immer noch) die Kredite aus der Vergangenheit zu bedienen.
Dies ist beim Jahn (wenn man dem glauben darf was man hört) ja nicht der Fall. Der Verein ist schuldenfrei. Von daher muss man sich auch vor niemanden in den Staub werfen um sein Gunst zu erringen und Zahlungen oder Bürgschaften zu erhalten. Das alles trägt so lange wie man auch bereit ist sportliche Niederlagen bzw. u. U. auch Abstiege hinzunehmen ohne verrückte Dinge zu machen. Das liegt in erster Linie in der Hand der handelnden Personen ist aber auch abhängig vom Umfeld. Also ich für meinen Teil sehe es schon als Geschenk diese Zweitligasaison erleben zu dürfen. Es wäre natürlich toll wenn wir den Klassenerhalt packen würden. Aber im Fussball ist es halt so dass in dieser Liga mindestens 2 oder sogar 3 Mannschaften absteigen müssen. Jedes Jahr. Und da halte ich es schon für ein realistisches Szenario dass wir eine dieser Mannschaften sind. Ich hoffe es nicht aber es ist durchaus denkbar. Ich frag mich die ganze Zeit welche 3 Mannschaften am Ende der Saison hinter uns stehen sollen. Schwierig. Da wird's schon eng.
Aber diese realistische Betrachtung finde ich beugt auch ungerechtfertigtem Anspruchsdenken vor so wie es bei 60 zuletzt sehr ausgeprägt war. Man sollte sich der Möglichkeit des Abstiegs bewusst sein und dann nicht gleich alles grundsätzlich in Frage stellen und nach umfangreichen Winterverstärkungen verlangen. Da sollte uns dann die finanzielle Unabhängigkeit und das Fortbestehen des Vereins im Profifussball wichtiger sein. Es geht darum einen Marathon zu laufen und keinen Sprint. Wir werden uns hoffentlich in den nächsten Jahren Schritt für Schritt weiter etablieren und das ohne ein Abhängigkeitsverhältnis entsteht.
Und da bin ich auch sehr zuversichtlich dass dies langfristig auch funktioniert.

Rein juristisch hat sich für den Jahn ja überhaupt nichts verändert! Die Personalie Tretzel wurde durch Schober ersetzt. Warum ist jetzt auf einmal die Diskussion über sein Einwirken so groß. Die hätte es doch bei Tretzel auch schon die ganze Zeit über geben müssen denn die 90% Aktienanteile hatte er ja auch schon. Vor allem war in der Vergangenheit gegenüber Tretzel tatsächlich ein Abhängigkeitsverhältnis vorhanden weil der Jahn die Saison ohne seine gönnerhaften Zuschüsse eben nicht hätte finanzieren können. Die Situation hat sich verglichen mit damals ja dramatisch verbessert da der Jahn jetzt eine Einnahmesituation hat welche zur Finanzierung der Saison ausreicht. Auch hier gilt natürlich der Vorbehalt dass die Aussagen von CK und HR korrekt sind. Somit alles gut.

Interessant sind für mich 2 offene Fragen:

- Wessen Marionette ist Schober? :---(
Denn dass dieser Junge dieses Unternehmen und Projekt nicht im Kreuz hat liegt auf der Hand. Das was der bisher aufgestellt hat ist ja total grattlerhaft. Viel Schaumschlägerei mit selbstgeschaffenen Phantomprodukten wie "Nanosponsoring". Das ist doch einer der groß tut immer wieder Unternehmen gründet. Diese so unterstelle ich beleihen sich dann bei diversen Häusern (privat oder Bank) und er zahlt sich daraus das Geschäftsführergehalt und sein Leasing Porsche 911 oder was weiß ich was noch alles. Und dieser Kreislauf goes on and on.....

- Warum macht der Marionettenspieler das?
Warum will der Hintermann (der Stratege) der wirklich über Mittel und Möglichkeiten verfügt die Aktienmehrheit haben? Ein Gewinn ist die nächsten Jahrzehnte nicht zu erwarten. Die Antwort hierauf wäre extrem interessant. Denn ein Jahnliebhaber ist er wohl nicht denn sonst wäre das anders gelaufen ohne Strohmann und mit mehr Nähe zu den handelnden Personen um wirklich was voran zu bringen zum Wohle des Vereins.

Heute gabs einen kurzen Bericht auf B5 aktuell. Da sprachen sie auch von einem Kniff den HR wohl ins Spiel gebracht hat. Der Verein könne eine neue KGaA gründen auf die das Spielrecht dann übergeht. Dass das rechtlich so einfach ist kann ich mir zwar nicht vorstellen aber es zeigt schon dass man die Gräben schon ausgehoben hat und nun die Kanonen in Stellung bringt. Ich finde dass HR das richtig gut macht. Da haben wir einen guten Verteidiger. Der ist ein richtiger Kriegsconsigliere.

Was wir tun können ist wie geschildert keine überzogenen Ansprüche formulieren und das sportliche Unabwendbare durch wilde Dinge versuchen abzuwenden.
Und wir sollten klarmachen wer der Jahn ist. Nämlich WIR! Wir waren immer da und wir werden auch in der sportlichen Bedeutungslosigkeit da sein wenns nicht anders geht!

FUCK YOU INVESTOR!

Oder passend zum heutigen Tag:

WELCOME TO HELL!
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Re: Stop! Finger weg von unserem SSV Jahn!

Beitragvon Socrates » Fr 7. Jul 2017, 20:12

KLP hat geschrieben:
Socrates hat geschrieben:http://www.tagesspiegel.de/sport/501-regelung-in-welchen-rechtsformen-organisieren-sich-die-bundesliga-vereine/12236362.html

Gebt mir mal Nachhilfe in Sachen BWL, Gesellschaftsrecht und DFB-Statuten. Eine "Heuschreckenherrschaft" ist doch aufgrund
der Gesellschaftsform (i.V. mit den DFB-Statuten) von vornherein ausgeschlossen?

Könnte Schober bei einer Wertsteigerung seiner Anteile (Tretzels Anteile sollen ja nicht dem real eingezahltem Betrag entsprochen
haben) diese einfach entnehmen und sich aus dem Staub machen? Was wäre dann der worst case?


Soweit mein bescheidenes Wissen langt: Nein Heuschrecke ist nicht möglich. Eine Heuschrecke kauf sich zum Beispiel irgendwo ein, verhöckert den Besitz oder nimmt einen Kredit auf der höher ist als seine Investition, führ die ab und verkauft seine Anteile wieder (ganz vereinfacht gesagt)

Bei einer Wertsteigerung könnte er seine Aktien gewinnbringend verkaufen. Der Käufer hat dann die gleichen Rechte wie er jetzt -> Also den AR anhand seiner Verhältnisse besetzen und dazwischenkrätschen bei Krediten und Co.

Da wir 100% der Stimmanteile halten kann solange die Regelung nicht kippt zumindest auf der Seite keinen großen Schaden angerichtet werden aus meiner Sicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/50%2B1-Regel

Man beachte auch die Stimmanteile von Augsburg :)



Merci. Dann versteh ich aber nicht, warum jetzt zum Widerstand aufgerufen wird, wenn der Verein eh die Zügel in der Hand hat.
Noch eine Frage: Der Verein hat Tretzel ein Angebot unterbreitet, um dessen Anteile aufzukaufen. Woher wäre das Geld gekommen?
Wir hatten doch Anfang des Jahres noch eine Deckungslücke von einer halben Mio, die Tretzel bezahlen wollte, aber aufgrund seiner
Verwicklung in den Regensburger Korruptionsskandal nicht mehr überwiesen hat.
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Re: Stop! Finger weg von unserem SSV Jahn!

Beitragvon Maxvonthane » Fr 7. Jul 2017, 23:10

daredevil hat geschrieben: Das alles trägt so lange wie man auch bereit ist sportliche Niederlagen bzw. u. U. auch Abstiege hinzunehmen ohne verrückte Dinge zu machen. Das liegt in erster Linie in der Hand der handelnden Personen ist aber auch abhängig vom Umfeld. Also ich für meinen Teil sehe es schon als Geschenk diese Zweitligasaison erleben zu dürfen. Es wäre natürlich toll wenn wir den Klassenerhalt packen würden. Aber im Fussball ist es halt so dass in dieser Liga mindestens 2 oder sogar 3 Mannschaften absteigen müssen. Jedes Jahr. Und da halte ich es schon für ein realistisches Szenario dass wir eine dieser Mannschaften sind. Ich hoffe es nicht aber es ist durchaus denkbar.


Was ich grade so mitbekommen auf FB kommen da aber schon die ersten Jubelperser aus den Löchern. Die hab ich vorher nie in den Kommentarspalten gesehen, aber plötzlich werden da Arien auf den Schober gesungen... gehts eigentlich noch billiger?
Da kommen so Gassenhauer wie: "Wenn wir absteigen geht der Jahn ohne Fernsehgelder eh Insolvent... da soll man doch froh sein um einen regionalen jungen Investor" ... da kommt mir die Galle hoch bei so einem plumben Versuch da irgendwie Stimmung zu machen gegen den Rothammer.

Ich bin hald echt kein HR oder CK Fan, aber in dem Fall steh ich dem Hans hald echt mit einem Schild und einem Prügel zur Seite, damit diese windigen Gesichter wieder ab nach Wolfsburg getrieben werden.
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Re: Stop! Finger weg von unserem SSV Jahn!

Beitragvon zabo » Sa 8. Jul 2017, 21:22

Ich habe jetzt ganz interessante Infos aus erster Hand für euch direkt von HR den ich heute in der Stadt getroffen und gefragt habe.

1) Die KG darf und muss der Bestellung des Geschäftsführers nicht zustimmen, eine entsprechende Klarstellung hat die DFL/DFB ausdrücklich verlangt.

2) Die Mittel für den leider gescheiterten Kauf der Tretzel Aktien wären von einer Gruppe namhafter Regensburger Unternehmer bereitgestellt worden, die uns unterstützen und das auch künftig tun werden.

3)Wenn HR und co. die breite Mehrheit der Mitglieder ( entsprechend der Erklärung der Ultras ) unterstützt muss sich niemand Sorgen um den Jahn machen.

4) Diese Unterstützung ist aber dringend erforderlich. Es muss ein Schulterschluss all derjenigen her, denen der Jahn am Herzen liegt.

Ich denke dies sollten wir alle wissen
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