Der DFB und die Fans

Der 12 Mann
Ronni
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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 39879Beitrag Ronni
So 20. Mai 2018, 10:10

Jawoll, da dürfen 2 Nationalspieler (Ösil und Gündogan) einem Menschenrechts Verächter, der zigtausende politische Gefangene hält und tausende Kurden, Frauen und Kinder in einem Propaganda Krieg meucheln lässt, ihren Respekt aussprechen und Erdogan als "meinen Präsidenten" bezeichnen und bleiben trotzdem für den DFB Vorbilder für die Integration und werden selbstverständlich in den Kader der Deutschen Nationalmannschaft berufen. Das nenne ich eine vorbildliche korrekte Haltung unser DFB Granden und ihrer Angestellten.
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Iarwain
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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 39889Beitrag Iarwain
So 20. Mai 2018, 17:34

Ronni hat geschrieben:Jawoll, da dürfen 2 Nationalspieler (Ösil und Gündogan) einem Menschenrechts Verächter, der zigtausende politische Gefangene hält und tausende Kurden, Frauen und Kinder in einem Propaganda Krieg meucheln lässt, ihren Respekt aussprechen und Erdogan als "meinen Präsidenten" bezeichnen und bleiben trotzdem für den DFB Vorbilder für die Integration und werden selbstverständlich in den Kader der Deutschen Nationalmannschaft berufen. Das nenne ich eine vorbildliche korrekte Haltung unser DFB Granden und ihrer Angestellten.
Wieso? Was ist daran so schlimm? Sie verhalten sich wie korrekte Deutsche. Gabriel und Merkel machen das doch auch nicht anders! Auftrag erfüllt, würde ich sagen. Was das allerdings mit dem Topic zu tun hat, erschließt sich mir nicht...
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HeZi
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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 42707Beitrag HeZi
Di 21. Aug 2018, 15:52

http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... enden.html

21.08.2018, 12:41


"Mangelnde Wertschätzung der Basis"
Deutsche Fanszenen beenden Dialog mit den Verbänden
Bereits bei den Spielen der 1. Runde des DFB-Pokals waren in vielen deutschen Stadien erneute Protestaktionen gegen den DFB und die DFL zu sehen, nun verkündete der Zusammenschluss der Fanszenen Deutschland auch offiziell, den Dialog mit den Verbänden zu beenden.

"Mit eurer Ignoranz habt ihr euch zum Affen gemacht": Kritik an DFB, DFL & Co. im Fürther Fanblock.
"Mit eurer Ignoranz habt ihr euch zum Affen gemacht": Kritik an DFB, DFL & Co. im Fürther Fanblock.
© imagoZoomansicht
In den zwei Gesprächen seit vergangenem Sommer habe sich der Eindruck verfestigt, "man wolle diesen Dialog wie in den vergangenen Jahrzehnten nutzen, um mit einem medienwirksamen Gesprächsangebot und netten Worten die Taten um jeden Preis zu vermeiden", heißt es in der Stellungnahme. Im Gegenteil: "Dem DFB und der DFL sind sich weder dem Gegenwert dieser ausgestreckten Hand der Fanszenen Deutschlands, noch den Konsequenzen dieser mangelnden Wertschätzung der Basis in den Stadien bewusst. Stattdessen manifestierte sich viel mehr der Eindruck, dass der Fußballsport noch weiter seiner sozialen und kulturellen Wurzeln beraubt werden soll, um ihn auf dem Altar der Profitgier von den Verbänden auszunehmen."

Diese drei Punkte führten zum Rückzug
Ausschlaggebend für den Rückzug waren vor allem drei Maßnahmen seitens der Verbände in den vergangenen Monaten. Zum einen wird die Einführung eines Montagsspiels in der 3. Liga genannt, ohne die Fanvertreter in einem Gespräch wenige Tage zuvor davon in Kenntnis zu setzen, zudem die aus Sicht der Fans missglückte Pilotphase für die einheitliche Behandlung von Fanutensilien, diese sei "ein neuer Papiertiger, der bis heute keine Ergebnisse vorzuweisen hat". Dritter Punkt ist die Einführung des neuen Strafenkatalogs: "In puncto Sportsgerichtbarkeit goss der DFB seine bisher intransparenten Strafen in horrenden Höhen lediglich in Formen und manifestierte sein willkürliches Ersatzstrafrecht in einem Strafenkatalog. Auch hier kann weder von einer Verbesserung im Sinne von Vereinen und Fans keine Rede sein."

Vor gut einem Jahr, zu Beginn der Gespräche, war der DFB den Fanvertretern entgegengekommen und hatte die Kollektivbestrafung in Form von Blocksperren und Zuschauerteilausschlüssen ausgesetzt und seitdem nicht mehr angewandt. Auch für die erfolgte Regionalliga-Reform und den Rückzug der chinesischen U 20 aus der Regionalliga Südwest waren die Fans mit ihrem Protest in Teilen verantwortlich. Der Prozess scheint dem Zusammenschluss aber nicht schnell oder gründlich genug zu gehen, so wird die Regionalliga-Reform ausdrücklich kritisiert: "Die vermeintliche Neuregelung der Regionalligen wurde in einem Hauruckmanöver zu einem Glücksspiel umfunktioniert, anstatt eine klare Regelung zu finden."

"Vereinsvertreter sollen die Werte und Wünsche der Basis vertreten"
Den Vereinen gaben die Fanszenen eine Mitschuld an der Situation: "Oftmals offenbarte ein Blick hinter die Kulissen, dass Vertreter der Vereine im Innenverhältnis gegenüber den eigenen Fanvertretern Verständnis und Zusagen geben, um innerhalb der Liga-/Verbandsversammlungen dann genau gegenteilig zu agieren." Der Vorstoß des FC St. Pauli in Sachen 50+1 zeige, "dass es unter den Vereinsvertretern deutlich Spielraum für mehr Eigeninitiative gibt, der noch ungenutzt ist. Die Vereinsvertreter sind mitnichten die Abnicker von kommerziellen Plänen der Deutschen Fußball Liga, die allein aus Selbsterhaltungszwecken die Vermarktung der Ware Fußball vorantreiben muss. Die Vereinsvertreter sind die, die Werte und Wünsche der Basis aus Mitgliedern und Fans ihrer Vereine vertreten sollen."

Man kann das Rad nicht innerhalb einer Saison zurückdrehen
"Vielleicht wurden auf beiden Seiten zu hohe Erwartungen in den Dialog und in schnelle Ergebnisse gesetzt. Die aktuelle Situation hat sich über viele, viele Jahre entwickelt, da wäre es vermessen, zu glauben, man könnte das Rad innerhalb einer Saison zurückdrehen", sagt Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) dem kicker. Der DFB wird im Laufe des Tages eine Stellungnahme herausgeben.

Die Fanszenen kündigten unterdessen weitere Aktionen in den Stadien an: "Wir sind weiterhin bis in die Haarspitzen motiviert, uns für die Grundwerte des Fußballs und gegen eine weitere Entfremdung des Fußballs durch Korruption, Gutsherrenmachenschaften und Kommerzialisierung einzutreten. Wir sehen es mehr denn je als unsere Verantwortung gegen den DFB und die DFL aufzustehen und wissen zehntausende Unterstützer in den Kurven des Landes hinter uns."

Patrick Kleinmann

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sisan
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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 42766Beitrag sisan
Fr 24. Aug 2018, 09:00

Ein Artikel im Kicker, der m. E. gut zusammenfasst, was mich (uns) am heutigen Fußball stört...

http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... html?ddt=1

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DaBeda
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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 42767Beitrag DaBeda
Fr 24. Aug 2018, 09:03

Wurde eben gerade (vor ca. zwanzig Minuten) schon im folgenden Thread von Schoko gepostet... :)

viewtopic.php?f=41&t=441&start=30#p42763

Nur so als Hinweis - aber hier ist es natürlich auch passend! :)
Schön hier zu sein!

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Iarwain
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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 44790Beitrag Iarwain
Fr 16. Nov 2018, 19:03

https://www.youtube.com/watch?v=Jva5wbcSYtw

Die Mächtigen im Profifußball drehen immer weiter an der Wachstumsschraube und Eventisierung - letzte Chance also für eine Revolution.
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Turmsteher
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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 44828Beitrag Turmsteher
Di 20. Nov 2018, 12:38

Bundesweite Proteste mit Stimmungsverzicht in der 1. Halbzeit vom 30.11. bis 03.12.2018
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Die jüngsten Veröffentlichungen zu Super-League-Plänen und anderen geheimen Deals in den Hinterzimmern der Manager sollten auch den letzten Zweiflern vor Augen geführt haben: Die heutige Fußballwelt hat mit Werten wie Fairness und Solidarität rein gar nichts mehr zu tun.

Finanzstarke Klubs umgehen im großen Stil Regelungen und werden bei ihren Bestrebungen nach immer mehr Profit ungeniert von führenden Funktionären hofiert und sogar noch vor Sanktionen geschützt. Die Schere zwischen arm und reich geht dabei immer weiter auseinander. Verlierer dieser Entwicklung sind neben den tiefer spielenden Vereinen der sportliche Wettbewerb im Gesamten und insbesondere wir Fans.

Es zählen vor allem Rendite und die Generierung von noch mehr Geld. DFB und DFL demonstrieren dies seit längerem, zuletzt unter anderem durch Anstoßzeiten fürs TV, die fundamental entgegen den Belangen von uns Stadiongängern stehen. In allen oberen Ligen finden nun Spiele am Montagabend statt, seit letzter Saison sogar in der ersten Bundesliga. Diese Entwicklung darf von uns Fans nicht hingenommen werden, denn nur wir können mit geschlossenem und starken Protest diesem Trend entgegenwirken! Im Sinne eines Fußballs für die Fans und nicht eines des finanziellen Profits.

Die Vorbereitungen für die nächste Ausschreibung der TV-Rechte sind in vollem Gange. Unsere Forderung an die Vertreter der Vereine in der DFL ist klar: Schafft die Montagsspiele und die Anstoßzeiten unter der Woche ab!
Wie die Anstoßzeiten in den kommenden Spielzeiten gestaltet werden, liegt auch in unserer Hand. Als Fans und Mitglieder haben wir ein Recht darauf zu erfahren, wie unsere Vereinsvertreter auf DFL-Sitzungen entscheiden. Nur mit umfangreicher Transparenz kann Abstimmungen und dubiosen Deals in Hinterzimmern entgegengewirkt werden.

Am 13.Spieltag hat die DFL erneut ein Erstligaspiel auf den Montagabend gelegt, zudem findet in der 3. Liga unter der Regie des DFB, wie fast jeden Montag, eine Partie statt. Am Wochenende rund um diesen Spieltag wird es daher zu bundesweiten Protesten in den Fankurven kommen:

Wir werden die komplette erste Halbzeit auf organisierten Support verzichten.

Ein wirksamer Protest kann nur gemeinsam funktionieren. Selbstverständlich fällt es niemandem leicht, die eigene Mannschaft in dieser Zeit nicht zu unterstützen. Allerdings besteht die riesige Chance auf entscheidende Veränderungen, die den Fußball endlich wieder in eine positive Richtung lenken würden. Aus Kreisen der Vereine ist zu hören, dass die Abschaffung der Montagsspiele und englischen Wochen als durchaus realistisch eingeschätzt wird. Selbst das Montagsspiel der zweiten Liga steht zugunsten eines Alternativtermins am Samstagabend zur Diskussion. Also lasst uns aktiv werden und unseren Forderungen Nachdruck verleihen.

Wir holen uns unser Spiel zurück!

S1chris
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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 44838Beitrag S1chris
Di 20. Nov 2018, 22:35

Ach Herje. Dann fahren wir nach Aue und müssen schweigen....
Kann das alles verstehen aber kotzt mich trotzdem an.
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Violence
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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 44839Beitrag Violence
Di 20. Nov 2018, 23:12

S1chris hat geschrieben:
Di 20. Nov 2018, 22:35
Ach Herje. Dann fahren wir nach Aue und müssen schweigen....
Kann das alles verstehen aber kotzt mich trotzdem an.
Keine Angst, bei unseren Toren dürfen wir schon jubeln 8)
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jahnfan88
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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 44841Beitrag jahnfan88
Mi 21. Nov 2018, 11:38

Bild vermeldet gerade, dass die Montagsspiele der Bundesliga abgeschafft werden ab der Saison 2012/22. Ob dies auch für die 2. Liga zählt steht leider nicht dabei.

HeZi
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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 44843Beitrag HeZi
Mi 21. Nov 2018, 13:22

aus Kicker online:Im Jahr 2021 endet der aktuelle TV-Vertrag. Bei der nächsten Ausschreibung der Fernsehrechte sollen gemäß der ersten Absprachen der Klubs keine Erstliga-Spiele am Montagabend mehr enthalten sein.

Abschaffung der Montagsspiele betrifft wohl nur 1. Liga!

Iarwain
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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 44845Beitrag Iarwain
Mi 21. Nov 2018, 16:00

Das ist der Versuch, die Fans zu spalten. Bin gespannt, wie die organisierten Fans darauf reagieren. Sinnvoll wäre es, den Druck weiterhin zu erhöhen. Die Forderung nach der Abschaffung von Montagsspielen ist ja nur eine von vielen.
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KLP
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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 45014Beitrag KLP
Do 29. Nov 2018, 11:00

Mal ein paar Statistiken.

21,03 Mio Menschen im Fußballstadion, 53 Verletzungen durch Pyrotechnik = 0,00025%.
21,03 Mio Menschen im Fußballstadion, 141 Verletzungen durch Pfeffersprayeinsatz = 0,00067%.
21,03 Mio Menschen im Fußballstadion, 1.213 Verletzungen insgesamt = 0,0058%

Noch mehr Zahlen hier: https://fanzeit.de/zis-jahresbericht-we ... bote/37725
und hier: https://lzpd.polizei.nrw/sites/default/ ... Uhr%29.pdf

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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 45016Beitrag DaBeda
Do 29. Nov 2018, 11:36

KLP hat geschrieben:
Do 29. Nov 2018, 11:00
Mal ein paar Statistiken.

21,03 Mio Menschen im Fußballstadion, 53 Verletzungen durch Pyrotechnik = 0,00025%.
21,03 Mio Menschen im Fußballstadion, 141 Verletzungen durch Pfeffersprayeinsatz = 0,00067%.
21,03 Mio Menschen im Fußballstadion, 1.213 Verletzungen insgesamt = 0,0058%

Noch mehr Zahlen hier: https://fanzeit.de/zis-jahresbericht-we ... bote/37725
und hier: https://lzpd.polizei.nrw/sites/default/ ... Uhr%29.pdf

Oktoberfest München:
6,3 Mio Besucher, 5800 Patienten = 0,09%, 1 Toter
Durchaus interessante und aufschlussreiche Auflistung hin - Auflistung her

Ganz ehrlich: Mir fiel ganz spontan als erstes dazu ein:

Egal/unabhängig in welchem Bereich, auf welche Relationen auch immer bezogen...

Ein Jeder ist im Prinzip einer zu VIEL! Und sei der Prozentsatz noch so weit hinter der 0, .

Sich zuweilen, auch manchmal ganz bewusst, in eigene Gefahr zu bringen (potentiellen Gefahrensituationen auszusetzen oder aktiv hineinzumanövrieren) oder sein unmittelbares Umfeld, scheint bei so einigen Personen "in ihrer Natur" zu liegen, wie und warum auch immer - mögliche, teils ernsthafte Konsequenzen meist komplett ausblendend/ignorierend.
Beispielsweise hat es vermutlich u.a. auch damit zu tun, dass ich z.B. dem Thema Pyro eher mit großer Skepsis begegne - dass ich in einem außereuropäischen Land vor Jahren mit großer Erschütterung unmittelbar damit konfrontiert wurde, wie ein noch relativ junger Fan (Mitte/Ende 20) wenige Meter von mir entfernt förmlich in Flammen aufging, mit schweren Verbrennungen abtransportiert wurde und wenige Tage später an seinen Verletzungen leider im Krankenhaus verstarb. :cry:
War ein, wie man sich denken kann, derart traumatisierendes Erlebnis, dass ich definitiv niemals mehr aus meinem Gedächtnis streichen werde können. :shock:

Das, unser Leben, ist halt auch nicht immer nur (auch und gerade in den Stadien) ausschließlich ausschweifendes "Halli-Galli-Drecksaufest" wo auf den "Putz gehaut" wird, wie wir immer wieder einmal tagtäglich erfahren müssen, wie auch immer, mal leidvoll, mal weniger tragisch und leichter überwindbar.
Aber wem sag' ich das - im Prinzip wissen wir das ja alle...und trotzdem wird es leider immer wieder mal zu mehr oder weniger unschönen Ereignissen kommen - auch zukünftig, darauf ist Verlass.
Zuletzt geändert von DaBeda am Do 29. Nov 2018, 12:21, insgesamt 1-mal geändert.
Schön hier zu sein!

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Re: Der DFB und die Fans

Beitrag: # 45017Beitrag KLP
Do 29. Nov 2018, 12:20

Es sollte immer um Verhältnismäßigkeiten gehen. Und die Polizei verballert über 2 MIO Einsatzstunden in einem Bereich, in dem es keinen einzigen Toten im Jahr gibt und sehr wenige Verletzungen. Da sind Einzelfälle tatsächlich egal. Für den Einzelfall nicht, aber für die Gesellschaft.

In dem Zusammenhang: https://www.youtube.com/watch?v=GJuMaB6ovw8
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