Jahnfans gegen Rassismus

Der 12 Mann

Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon Iarwain » Fr 2. Mär 2018, 20:38

Turmsteher hat geschrieben:Und auch der Betreiber äußert sich auch dazu:
Verordnung
der Stadt Regensburg für die Durchführung von Veranstaltungen im Stadion an der Franz-Josef-Strauß-Allee (Stadion-Verordnung - StV)
§ 3
(2) Es ist in den Stadionanlagen verboten:
Nr. 10. gewaltverherrlichendes, rassistisches, fremdenfeindliches, rechts- oder linksradikales Propagandamaterial mitzuführen, gewaltverherrlichende, rassistische, fremdenfeindliche, rechts- oder linksradikale Parolen zu äußern oder zu verbreiten, zu Gewalttaten gegen Personen oder Sachen aufzurufen sowie Bevölkerungsgruppen durch Äußerungen oder Gesten zu diskriminieren,

Also nicht das mich diese Stadionordnung groß kümmern würde, weil da auch ziemlich viel Schmarrn drinsteht, aber selbst für die jenigen, welche für jede Kleinigkeit eine Regel brauchen wäre man gerüstet.(im explizit oben genannten Fall) Ich bin eher so der Typ Selbstregulierung. Könnte sein das wir deswegen auch keine Probleme haben ;)


Ist "Nazis raus" dann schon linksradikal?
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon Turmsteher » Fr 2. Mär 2018, 20:45

Dein Antifa-Shirt (welches ja Stein des Anstoßes und Debatte deinerseits war) jedenfalls schon.
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon Iarwain » Fr 2. Mär 2018, 20:55

Turmsteher hat geschrieben:Dein Antifa-Shirt (welches ja Stein des Anstoßes und Debatte deinerseits war) jedenfalls schon.


Nein, Stein des Anstoßes war, dass es bisher noch keine Solidarisierung mit der Fanszene von Babelsberg gab. Und da geht es genau um diesen Spruch: "Nazis raus aus den Stadien". Wenn ich dich richtig verstehe, will sich UR dazu nicht positionieren. Kann man schon machen...ist dann halt scheiße!
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon Turmsteher » Fr 2. Mär 2018, 21:43

...absoluter Unsinn. Leuten Worte in den Mund legen (die sie so nicht gesagt haben) ist großes Kino und für mich schließe ich daraus mal meinen Teil zu deiner Person.
Und wenn ich mich bei jedem Thema solidarisiere in welcher Form das schieße läuft dann hab ich viel zu tun noch dazu wenn man sich in anderen Punkten vernetzt und gegen zig andere Missstände mit seinen bescheidenen Mitteln aufbegehrt. Da sind die Fans aus Babelsberg auch nicht involviert. Sind sie jetzt für Spieltagszerstückelung? Oder gegen 50+1 und für das Verbot von Fanutensilien? Ich denke nicht... Wo gibts den sowas „wer keine Solidaritätsaktion fährt ist automatisch gegenteiliger Meinung“ Also was ist das denn?
Egal ich glaub man muss sich hier auch nicht rechtfertigen. Ich habe versucht darzustellen wie in gewissen Bereichen die Ansicht des seit Jahren aktiven Szenekerns ist. Geschehen. Der Erfolg gibt uns denk ich recht. Wenn das irgend einem rechten oder linken Berufsrevoluzer nicht gefällt kann ich es nicht ändern.
Ich kann nur nochmal sagen das kein Problem damit gibt das du oder iwer insofern in dieser Richtung aktiv bist. Deine Einstellung - deine Sache.
Wir alle sind der Jahn und das ist unser verbindender Nenner. Akademiker, Arbeiter, Schüler, Student, Arbeitsloser, Panda-Bär egal wer deine Eltern waren ob du Geld hast oder nicht und wo du herkommst. Und entweder das reicht oder hald nicht. Wenns dir nicht reicht musst vermutlich zu Pauli fahren. Wenn schon - herzlich Wilkommen! Mehr gibts nicht zu sagen sonst dreht sich das im Kreis.
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon onki » Sa 3. Mär 2018, 00:16

Iarwain hat geschrieben:
Ist "Nazis raus" dann schon linksradikal?


Die Symbolik mit der Faust. Manch empfindsamer Mensch würde es sogar als Aufruf zur Gewalt verstehen...
Was anderes als extrem bzw. radikal soll es den sonst sein?
Du weißt sehr wohl, dass es sich hier um den Standard Dress-Code der Antifa und linksradikalen handelt.
Alles andere zu behaupten ist rhetorische Haarspalterei. Man kann sich auch zu Tode diskutieren...

Was genau gilt nun als links- und was als rechtsradikal?
Für Links ist jeder Scheiss rechtsradikal, für Rechts ist jeder Scheiss linksradikal.
Ein grandioses Hin- und Her für das die Ultras letztendlich (innerhalb des Blocks) als Schiedsgericht herhalten sollen?

Links fühlt sich vom "Deutschland den Deutschen" T-Shirt provoziert,
Rechts vom "Nazis raus" T-Shirt".
Beide Lager stellen jeweils ihr "Statement" als nicht extrem bzw. nicht radikal dar.
Stress gibt es diesbezüglich jedoch trotz aller Verharmlosung ...
Warum gibt es diesen Stress?
Weil sich beide Lager nun gegenseitig an ihrem Dresscode erkennen und gezielt aufeinander zu stressen können.

Der Typ in Reihe 7 hat Dich nie sonderlich gestört... jetzt aber wo Du sein "Statement" auf der Kleidung siehst, geht er Dir plötzlich tierisch auf den Sack. Bei der nächstbesten Gelegenheit musst Du ihm dringend die Meinung geigen, ihm sagen, dass er sich verpissen soll. Und wenn er frech wird vielleicht auch gleich ein paar aufs Maul... wie gesagt, ein Typ, der Dir vorher nicht einmal aufgefallen ist...

Solche Mechanismen innerhalb des eigenen Fanblocks von vorn herein zu unterbinden durch die rigorose Durchsetzung der "Statement"-Neutralität halte ich (zumindest im überschaubaren, kleinen Regensburger Rahmen) begrüßenswert.

Was immer wieder ein Geschmäckle hochkommen lässt an Deiner Argumentation:
Deine politischen Beweggründe scheinen bei Deinem Fan-Dasein immer an 1. Stelle im Vordergrund zu stehen. Wichtiger als ein geiles Fußballspiel in einem euphorischen Block mitzuverfolgen, scheint es zu sein das richtige Statement auf dem T-Shirt zur Schau zu tragen...

Ich gehe genau aus einem Grund ins Stadion:
Um in dieser ganzen verdammten Stress-Woche an einem Tag komplette 90 min. nix anderes in der Birne zu haben als den Jahn! Ich gebe alles dafür, dass unser Team den gigantischen Support erfährt, den es verdient. Und es ist geil die Entwicklung der HJT zu beobachten und daran zu denken was sie noch werden kann! Und hier rede ich von einer roten Wand - einer sehr lauten! Und nicht von einer beschissenen schwarzen Wand voller schlaumeierischen "Statement"-T-Shirts... von Leuten, die womöglich nicht mal einen Schal dabei haben!
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon JayJay-_- » Sa 3. Mär 2018, 00:36

Onki, Respekt für Deine sachlichen Worte :daumenhoch:
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon Iarwain » Sa 3. Mär 2018, 10:35

Ihr versucht immer noch vom Ursprung abzulenken. Es ging darum, dass es ein User bedenklich empfand, dass es keine Solidarisierung mit Babelsberg gab. Diese Solidaritätserklärung wäre sowas wie: "Nazis raus aus den Stadien" gewesen. Ich habe auf diesen Beitrag reagiert und meine Erfahrung geschildert. Daraufhin gab es Antworten. Ich habe für mich persönlich ja eine Konsequenz gezogen, weil ich mich nicht in der Lage sehe, diesen Konflikt vor Ort auszutragen. Zu wenig Zeit und zu wenig Geld, um das in einer gewissen Regelmäßigkeit zu machen. Offensichtlich fühlt sich durch meine Entscheidung ein Teil der hier Schreibenden angegriffen. Ich möchte beispielsweise nicht mit Nazis gemeinsam feiern. Durch das Statement von Turmsteher weiß ich nun, dass Nazis nur rausgeworfen werden, wenn sie das "U-Bahn-Lied" singen. Immerhin. Da ich mir also im Block nicht sicher sein kann, wer da so um mich herumsteht (dazu kenne ich die Oberpfälzer Nazis einfach zu wenig), geh ich halt nicht ins Stadion. Das bleibt ja jedem selbst überlassen. Ich fordere ja nicht, dass UR wegen mir allein irgendwas ändern soll. Trotzdem behalte ich mir diese Kritik vor.

Meine Frage, ob "Nazis raus" ein linksradikales Statement ist, wurde mit einem ziemlich unübersichtlichem und nichtssagenden Beitrag bedacht. Ich hab niemandem Worte in den Mund gelegt. Außerdem finde ich den Vergleich den Turmsteher bringt schon mehr als bedenklich. Wie kann man denn Bitteschön einen Vergleich aufmachen zwischen dem Versuch, alle Fanutensilien zu legalisieren mit den faschistischen Angriffen, denen sich die Babelsberger ausgesetzt sehen und sahen?

Zum Thema "Berufsrevoluzzer": Erstens, rechte Revolutionäre gibt es nicht. Zweitens, was sind denn Ultras zu großen Teilen in Deutschland? Die fühlen sich doch als die Aventgarde schlechthin. Fußballrebellen. Die in vielen Teilen Jugendarbeit leisten, klar. Die sich vereinsintern einsetzen, klar. Bestimmt auch noch andere tolle Sachen machen, außer am Wochenende überall hinzureisen. Aber eben zu großen Teilen männlich, weiß und betont apolitisch. Was sie ja schon wieder politisch macht.

"Akademiker, Arbeiter, Schüler, Student, Arbeitsloser, Panda-Bär egal wer deine Eltern waren ob du Geld hast oder nicht und wo du herkommst." Schön. So soll es ja auch sein. Für mich gilt dann immer noch: Nazis raus!

Und ja, onki: Politik kommt für mich vor Fußball. Fußball als Sport wird mich in meiner Lebensgrundlage nicht angreifen. Das Politische tut das sehr wohl. Trotzdem hoffe ich, dass der Jahn morgen gewinnt. Schönen Tag euch allen.
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon Schoko » Sa 3. Mär 2018, 11:23

Iarwain hat geschrieben: (...) Da ich mir also im Block nicht sicher sein kann, wer da so um mich herumsteht (dazu kenne ich die Oberpfälzer Nazis einfach zu wenig), geh ich halt nicht ins Stadion. Das bleibt ja jedem selbst überlassen. (...)

Ach komm, das ist doch schon fast paranoid! Übertreib mal nicht. Als wenn hier jeder zweite ein Nazi wäre! Was machst du denn im Kino? Auf Volksfesten? Gehst du da auch nicht hin, weil hinter, vor oder neben dir Nazis sitzen könnten?

Ich werde nie verstehen, wie man nur in Extremen denken kann.
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon onki » Sa 3. Mär 2018, 12:35

@Iarwain
Ja, gut. Wir drehen uns im Kreis.
Wenn Du Dich in Regensburg nicht sicher fühlen kannst im Stadion, dann musst Du diesem Objekt zwangsläufig fern bleiben.
Fragwürdig ist, welche Maßnahme überhaupt adäquat erscheint, ein solches Sicherheitsgefühl herzustellen.

Ein Nazi/Rassist (im Gedanken) der sich äußerlich nicht zu erkennen gibt, wird sich immer und überall neben Dich hinstellen können. Wie willst Du solche Menschen "raus aus Stadien" bekommen, oder erst gar nicht rein? Das ist der gleiche Schwachsinn wie AfD-Mitglieder raus aus Fußballclubs. Der stille Nazi/Rassist braucht nur sein Maul zu halten und schon wird er unsichtbar...
Ein solches Versteckspiel hat ein schwarzer Eritreer oder ein syrisches Mädel mit Kopftuch nicht als Option, wenn es brenzlig wird. Diese Menschen befinden sich immer auf dem Präsentierteller für Leute, die ihnen ans Leder wollen.

Also nochmal:
Nazis raus aus Stadien.
Das kann nur für offen auftretende Personen gelten (Klamotten, Hitlergruß, Rufe).
Hält diese Person ihr Maul und kleidet sich unauffällig, so ist der o.g. Spruch schnell für den Arsch, oder?
Im Osten gibt es noch immer massive Probleme mit offen auftretenden Faschisten.
Du glaubst wirklich, dass nach Durchsetzung eines "Verbot von Nazis" im Stadion alles schön geklärt ist und sich in Cottbus oder anderswo ein Schwarzafrikaner sich dann im Block in wohliger Gemütlichkeit wieder findet? Oder bleiben die gehässigen Blicke oder das Unbehagen bestehen?

Nur weil bei uns im Stadion bei schwarzen Spielern keine Affenlaute mehr gebrüllt werden, heisst das noch lange nicht, dass keine mehr Affenlaute mehr in manchem Kopf vorhanden sind...
Du wirst in den seltensten Fällen wissen was ein Fremder neben Dir im Stadion in der Birne hat.
An der Kleidung erkennt man sowas schon lange nicht mehr. Wir befinden uns nicht mehr in den 90ern.
Ganz im Gegenteil, Faschisten können sich heutzutage sogar kleiden wie Du, Stichwort: Autonome Nationalisten. Das ist total irre: Neonazis mit bunten Haaren und Pali-Tuch um den Hals!

Nazis raus aus Stadien
ist für mich deshalb lediglich ein akutes Rezept gegen offenes Auftreten von Faschisten frei nach dem Motto Nazi-Klamotten und Nazi-Sprüche raus aus den Stadien - die Leute werden weiterhin in der Kurve stehen. Sie werden halt lediglich dazu per Konsens gezwungen, das Maul zu halten.

Das und nur das ist für mich die "Babelsberg-Aktion". Ich versuche nicht davon abzulenken, finde sie gut - aber ein nachhaltiges Konzept, das stadionübergreifend unterstützt werden muss ist es für mich nicht.
Denn auch das von Dir beschriebene Unsicherheitsgefühl in einem Stadion wird dadurch in keinster Weise gelöst. Das ist auch nicht verwunderlich, denn was willst Du kurzfristig im Stadion lösen, was in der Gesellschaft bzw. auf der Straße über Jahre hinweg als Problem herangewachsen ist?

In kurzen Worten:
Was kann erreicht werden in Babelsberg, Cottbus etc.?
Wohl definitiv nicht mehr als in Regensburg aktuell der Fall ist...
Nazis im Stadion die ihr Maul halten.
Linke im Stadion die ihr Maul halten.

Ob das ganze in sehr viel größeren Dimensionen funktioniert ist allerdings fraglich.
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon Ronni » Fr 9. Mär 2018, 09:39

onki hat geschrieben:Nazis im Stadion die ihr Maul halten.Linke im Stadion die ihr Maul halten.

Nazis und Linke (wer ist überhaupt gemeint) gleichzusetzen, wie es hier getan wird, halte ich für absolut unzulässig. In der politischen Diskussion brandmarken oft CDUler und rechte Sozialdemokraten Linke und Nazis als ein und das selbe, aber Du als aufgeklärter Mensch solltest dies nicht tun.
Dabei fände ich es schon gut, wenn sich die Ultras als Block auch gegen Nazis wenden, die gut gekleidet sind und meinetwegen bunte Haare tragen, wenn sie eben doch ihr "Maul" aufmachen, denn das halten sie nicht. Wie oft habe ich schon gehört, wie sie ihre rechtsradikalen Parolen ihrem Nachbarn zujohlen. Als Block kann man solche Typen zumindest schnell zum Schweigen bringen, als einzelner musst du leider mit Gewaltattacken rechnen, wenn Du ihnen übers Maul fährst. Mir selbst im Stadion Prüfeninger Straße passiert.
Also still halten, nur weil sie keine Nazi Embleme tragen, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Und onki, ich habe es schon öfter versucht anzumerken, Deine wortradikale Kraftmeierei scheint für den ein oder anderen hier als sachliches Statement durchzugehen, ich finde sie nervend.
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon micklas » Fr 9. Mär 2018, 10:24

Ronni, es wäre vielleicht einfacher, wenn Du mal auf ein Getränk in den S3 kommst und den onki mal persönlich kennen lernen würdest. Dann würdest du wahrscheinlich auch nicht mehr so zwischen den Zeilen interpretieren (das ist jetzt nicht böse gemeint, weil das wahrscheinlich jedem so mit anderen Beiträgen von persönlich unbekannten Personen geht).

Wie schaut es aus gegen Sandhaufen?
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon onki » Fr 9. Mär 2018, 13:38

Ronni hat geschrieben:...als Block kann man solche Typen zumindest schnell zum Schweigen bringen, als einzelner musst du leider mit Gewaltattacken rechnen, wenn Du ihnen übers Maul fährst. Mir selbst im Stadion Prüfeninger Straße passiert.
Also still halten, nur weil sie keine Nazi Embleme tragen, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Und onki, ich habe es schon öfter versucht anzumerken, Deine wortradikale Kraftmeierei scheint für den ein oder anderen hier als sachliches Statement durchzugehen, ich finde sie nervend.

Was das permanent nervende an meiner Person/Schreibe betrifft, kann ich Dir und Deinen Empfindlichkeiten in diesem Leben wohl nicht mehr helfen. Und ob jemand meine Statements als sachlich "durchgehen läßt" oder als Kraftmeierei "nicht durchgehen läßt" ist nicht wirklich von regulatorischer Relevanz (falls Du das damit immer wieder andeuten möchtest), solange ich hier nicht beleidigend, verbal um mich schlage.

Zur Sache:
Bevor ich nach S3 wechselte war ich jedes Heimspiel direkt in der 1. Reihe hinter den Ultras gestanden.
Glaub mir "rechtsradikale Parolen johlend" hätte *ich* mit Sicherheit bemerkt...
Auf welcher Grundlage also basieren Deine starken Worte "als Block solche Typen schnell zum Schweigen bringen"?
Weil Du vor 4-5 Jahren im alten Stadion was gehört hast (was ich weder bestätigen noch widerlegen kann)?

Was ist eigentlich los? Du bist nach Iarwain nun schon der 2. (der eine per Ferndiagnose, der andere von der West aus) der hier einen akuten Handlungsbedarf in der Arena erkennt, Rechtsradikale im Fanblock kollektiv zum Schweigen bringen zu müssen. Warum wird immer von den Ultras verlangt, sie sollten dieses und jenes tun, usw.
Warum packt man sich selbst nicht an der Nase?
Und stellt sich Frage: "Wann war ich das letzte Mal aktiv gegen Rechts oder Rassismus?"

In diesem Thread hatten wir als ersten gemeinsamen Nenner ausgelotet, zumindest in der Signatur ein deutliches Statement mitzuführen. Bisher sind wir lediglich 3 User, die davon Gebrauch machen...
Warum so wenig Anklang? Wenn es doch soo wichtig ist ein Zeichen zu setzen?
Vielleicht wäre das mal noch viel eher ein 1. Schritt, bevor man mit dem Finger auf andere zeigt und gut Bescheid weiß, was die anderen am Besten tun sollten!?
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon KLP » Mi 14. Mär 2018, 15:28

SC zeigt sich solidarisch mit Babelsberg 03

Aus aktuellem Anlass nimmt der Sport-Club den Faden zum SV Babelsberg 03 gerne erneut auf. Der SC Freiburg zeigt sich solidarisch und unterstützt die Babelsberger Kampagne "Nazis raus! aus den Stadien". Mit der Kampagne wird für gemeinsame Werte der beiden Klubs wie Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit geworben. [...] Zur Unterstützung der Kampagne wird der Sport-Club im Fanshop eine T-Shirt-Sonderkollektion anbieten. Gezielt werden durch den Erlös deutschlandweit kleinere Vereine in ihrem Kampf gegen „Rechts" unterstützt. Zusätzlich wird im Fanshop eine Spendenbox mit der Möglichkeit zur direkten Unterstützung der Kampagne in Form von kleinen Spenden oder Soli-Mitgliedschaften aufgestellt.

https://www.scfreiburg.com/news/sc-zeig ... elsberg-03

Bin auf die Shirts gespannt. Evtl. werde ich mir eins kaufen (und tragen) :)
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon micklas » Mi 14. Mär 2018, 15:34

KLP hat geschrieben:SC zeigt sich solidarisch mit Babelsberg 03

Aus aktuellem Anlass nimmt der Sport-Club den Faden zum SV Babelsberg 03 gerne erneut auf. Der SC Freiburg zeigt sich solidarisch und unterstützt die Babelsberger Kampagne "Nazis raus! aus den Stadien". Mit der Kampagne wird für gemeinsame Werte der beiden Klubs wie Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit geworben. [...] Zur Unterstützung der Kampagne wird der Sport-Club im Fanshop eine T-Shirt-Sonderkollektion anbieten. Gezielt werden durch den Erlös deutschlandweit kleinere Vereine in ihrem Kampf gegen „Rechts" unterstützt. Zusätzlich wird im Fanshop eine Spendenbox mit der Möglichkeit zur direkten Unterstützung der Kampagne in Form von kleinen Spenden oder Soli-Mitgliedschaften aufgestellt.

https://www.scfreiburg.com/news/sc-zeig ... elsberg-03

Bin auf die Shirts gespannt. Evtl. werde ich mir eins kaufen (und tragen) :)


Find ich super von Freiburg. Ein Verein, der auch nicht gerade für Probleme mit Rassisten bekannt ist.
Zuletzt geändert von micklas am Mi 14. Mär 2018, 15:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Jahnfans gegen Rassismus

Beitragvon The:Dude » Mi 14. Mär 2018, 15:43

KLP hat geschrieben:SC zeigt sich solidarisch mit Babelsberg 03

Aus aktuellem Anlass nimmt der Sport-Club den Faden zum SV Babelsberg 03 gerne erneut auf. Der SC Freiburg zeigt sich solidarisch und unterstützt die Babelsberger Kampagne "Nazis raus! aus den Stadien". Mit der Kampagne wird für gemeinsame Werte der beiden Klubs wie Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit geworben. [...] Zur Unterstützung der Kampagne wird der Sport-Club im Fanshop eine T-Shirt-Sonderkollektion anbieten. Gezielt werden durch den Erlös deutschlandweit kleinere Vereine in ihrem Kampf gegen „Rechts" unterstützt. Zusätzlich wird im Fanshop eine Spendenbox mit der Möglichkeit zur direkten Unterstützung der Kampagne in Form von kleinen Spenden oder Soli-Mitgliedschaften aufgestellt.

https://www.scfreiburg.com/news/sc-zeig ... elsberg-03

Bin auf die Shirts gespannt. Evtl. werde ich mir eins kaufen (und tragen) :)


Also ich hab schon direkt zu Beginn das Paket bei Babelsberg gekauft.
Nach den ganzen Diskussionen hier stellt man sich allerdings wirklich die Frage ob man damit ins Stadion gehen sollte...

Auf jedenfall toll wie die Sache immer weiter Fahrt aufnimmt und die Aktion wächst! Von Bremen gab es ja auch bereits eine Aktion inkl. Shirts zum letzten Heimspiel gegen Köln.
Hoffe es engagieren sich noch mehr Vereine und es kommt Geld zusammen um auch weiter in großem Umfang die kleinen Vereine bei ihrem Kampf gegen Rechts zu unterstützen!
Absolut bemerkenswert was man vor allem auch durch die Beharrlichkeit der Babelsberger Offiziellen hier auf die Beine gestellt, so wichtig in der heutigen Zeit und ein echtes Zeichen.
"Mir pinkeln die auf den bekackten Teppich!"

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