Glyphosat - RoundUp

Alles außer Sport

Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon micklas » Mo 27. Nov 2017, 16:42

Die EU hat soeben die Glyphosat - Zulassung um fünf Jahre verlängert.

Wo ist der Kotzsmiley?
"Your teeth are offside, your teeth are offside, Luis Suarez your teeth are offside!"

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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon JayJay-_- » Mo 27. Nov 2017, 20:43

STOPPT DIESE WAHNSINNIGEN!!!
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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon Bene » Mo 27. Nov 2017, 21:28

Drecksbagage...
Und unser deutscher Landwirtschaftsminister der CSU hat dafür gestimmt...
Ein Hoch auf den Bayerischen Bauernverband!
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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon micklas » Mo 27. Nov 2017, 22:57

Unglaublich - Schmid raus!

Unsere Umweltministerin hat sich darüber massiv beschwert.

Hoffentlich merken sich das die CSU Wähler.
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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon Bene » Mo 27. Nov 2017, 23:47

Der Großteil derer, der sich heute noch über die Entscheidung über die Glyphosat-Verlängerung aufregt, steht doch morgen schon wieder an der Kasse im Supermarkt oder bei McDonalds, um sich irgendein billiges Drecksfleisch zu kaufen, das von Tieren stammt, die gentechnisch verändertes Soja als Futtermittel erhalten haben, welches wiederum eine bewusst eingebaute Resistenz gegen Herbizide wie Glyphosat aufweist, so dass die Landwirte mit diesem Glyphosat das Unkraut auf ihren Felder bekämpfen können, ohne gleichzeitig die Sojapflanzen zu schädigen.

Ach ja, übrigens, die großen Konzerne wie Monsanto planen schon längst für die Zeit nach Glyphosat, vor allem auch deshalb, weil es mittlerweile mehr und mehr Unkräuter gibt, die gegen Glyphosat resistent sind:

http://www.transgen.de/anbau/1429.resis ... chnik.html
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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon KLP » Mi 29. Nov 2017, 16:13

Jo, ich bin da eher bei Bene. Es ist einfach auf einen Schuldigen draufzuhauen, aber da wird nur die Sau durchs Dorf getrieben, ohne das System konstruktiv zu verbessern.

Ich hab mir jetzt doch Gedanken drüber gemacht und einen Kommentar dazu verfasst:
https://blog2help.com/2017/11/glyphosat ... sache.html
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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon Hille » Mi 29. Nov 2017, 16:52

KLP hat geschrieben:Jo, ich bin da eher bei Bene. Es ist einfach auf einen Schuldigen draufzuhauen, aber da wird nur die Sau durchs Dorf getrieben, ohne das System konstruktiv zu verbessern.

Ich hab mir jetzt doch Gedanken drüber gemacht und einen Kommentar dazu verfasst:
https://blog2help.com/2017/11/glyphosat ... sache.html



Und ich bin da größtenteils bei euch. Dass der Konsument "schuld ist" stimmt natürlich soweit, allerdings nur, wenn man innerhalb des Systems bleibt. Der Konsument ist deswegen "schuld", weil wir in diesem System von freien Märkten und Angebot und Nachfrage feststecken. Da sich das wohl in nächster Zeit kaum ändern wird, habt ihr natürlich recht.

Wir stecken da als Konsumenten aber auch in einem Dilemma, wenn man so will. Nahrungsmittel werden immer billiger, daher tendiert man dazu, möglichst billig einzukaufen, gerade weil sich die Ausgaben für andere Dinge als Nahrungsmittel immer mehr erhöhen. Das kann man natürlich an sich kritisieren, aber wir leben nunmal nicht mehr im Jahr 1955. Ein Großteil der Menschen braucht mittlerweile z.B. ein Auto, um überhaupt zur Arbeit zu kommen. Bei zwei Verdienern in der Familie sinds dann auch gerne mal zwei. Das "Fahrrad" Argument zieht da natürlich, aber nur, wenn man nicht auch noch Kinder hat und die Wege einigermaßen kurz sind.
Beispiel Bio: Biologisch einzukaufen würde viele Probleme lösen, sollte sich das flächendenkend durchsetzen, da sind wir uns wohl einig. Das wäre auch die einzige Möglichkeit, dass langfristig die Preise für biologische Lebensmittel sinken. Aber mal ehrlich: eine Familie mit einem Durchschnittseinkommen rein biologisch zu ernähren (auch ohne das teuere Fleisch) ist momentan meiner Ansicht nach nicht möglich, und ich spreche aus Erfahrung. Das ist möglicherweise in Regensburg ein bisschen einfacher mit Zugang zum Umland und regionalen Märkten und Bauernhöfen und so weiter. In einer Großstadt zahl ich dann aber zusätzlich noch mit, dass die Bio Lebensmittel zu mir in die Stadt gebracht werden.

Natürlich, das sind alles nur Schlaglichter und ich gebe euch ganz grundsätzlich recht in eurer Einschätzung. Aber auf einzelne Unternehmen und politische Entscheidungen draufzuhauen ist halt genauso falsch wie grundsätzlich auf "den Konsumenten". Den gibts nämlich nicht. Und zur flächendeckenden Versorgung mit biologischen Lebensmitteln gehören auch politische Entscheidungen, rein auf der MArktwirtschaftsschiene bekommen wir das nie durchgezogen.
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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon KLP » Mi 29. Nov 2017, 17:08

Das ist ja genau das was ich auch erwähne. Es wird dem ökologischen Konsumenten einfach auch zu schwer gemacht. Dass Bio, Fairtrade und Kostengünstig auch geht, beweisen Aldi und Co. regelmäßig. Wenn sie denn wollen. Aber mit dem tollen Bio-Fairtrade-Nischenmarkt kann man halt schön auch mal die Gewinnspanne auf 25 % setzen, wo man bei konventionellen Produkten sich teilweise mit 2-5 % zufriedengibt. Wenn Bio im Massenmarkt ankommt, dann wird auch genau das passieren.

Irgendeiner muss halt anfangen. Und wenn sich die Politik und die Unternehmen nicht bewegen, bleibt es halt an den Leuten hängen, die das kaufen. Manchmal würde nicht alles kaufen auch schon viel helfen. Ich versuch schon differenziert draufzuhauen, da bekommt jeder was ab. Im Idealfall würden im jetztigen System einfach alle drei Parteien einlenken.

Hauptsächlich versuche ich ja auch die Leute anzusprechen, die sich das leisten können (da hab ich mit dem kostenlosen Spendenkonzept aber natürlich trotdem die falsche Zielgruppe), denn die, die mit dem fetten Benz rumfahren sind im Supermarkt meistens die größten Billigheimer, während die Ökoidioten wie wir jeden Cent umdrehen und trotzdem das teure Bio-Fairtrade-Zeugs kaufen.

Wie gesagt in der Glyphosat-Debatte entlädt sich gerade auch viel angestauter Frust. Das werden wir noch öfters erleben, wenn sich nicht bald mal wer was einfallen lässt, wie man den Kapitalfluss nach oben wieder auf ein vernünftiges Maß bringt.
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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon JayJay-_- » Mi 29. Nov 2017, 23:04

Viel wahres dabei...
Ich kann es mir nicht leisten nur Bio einzukaufen, obwohl ich mittlerweile schon bewusster esse.
Dennoch, selbst in Bio sind natürlich mittlerweile Rückstande von diesem Dreck.

Hab vorgestern eine Reportage gesehen, wo dargestellt wurde, das mittlerweile nur noch <10% allen Obstes „rein“ sind.
Zudem wurde hingewiesen, das viele Produkte mehrere „Unkrautvernichter“ enthalten.
15 verschiedene Mittelchen sind keine Seltenheit! Hierbei wird zwar jeder Grenzwert eingehalten, aber die Wechselwirkung bei so einem Cocktail juckt niemanden!
Irgendeine Uni (Oldenburg, Offenburg, irgendwas mit O ;-)) nahm dann mal Tests vor.
Ergebnis, die Ratten verreckten innerhalb kürzester Zeit!

Ich bleibe dabei, die, die das entschieden/durchgeboxt haben gehören am Sackl aufgehängt! Ist meines Erachtens Völkermord!
Natürlich stimme ich den meisten Punkten von KLP und Hille zu. Dennoch, die „Schuld“ dem Konsumenten zuzuschieben halte ich für sinnfrei, da der Großteil eh mittlerweile total verblödet ist und sich gar nicht bewusst ist, was eigentlich abgeht.

Das System ist selbstverständlich nicht ganz unschuldig!
Eine öffentliche Debatte findet kaum statt, da es von vielen belächelt wird. (Aluhut)

Man merkt es ja auch im Forum, interessiert hald nur ne handvoll von Leuten..
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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon Hille » Mi 29. Nov 2017, 23:15

Hab ich euch eigentlich schonmal meine liebste Unkrautvernichter/gespritztes Sojafeld - Geschichte erzählt? Ich hatte mal eine Straßenbaustelle unter der ein römisches Gräberfeld lag. Die Straße verlief logischerweise über mehrere Parzellen hinweg und so lag auch das Gräberfeld auf mehreren verschiedenen Parzellen verteilt.
Wir haben in diesem Fall an einer Seite angefangen die Gräber auszugraben und es war wirklich ein relativ reiches Gräberfeld. Viel vollständig erhaltene Keramik, Bronze, Silber, Gemmen und Bronzemünzen. Aber kein einziger Knochen war übrig. Man hat den Grabschatten gut gesehen, wusste also, wo die Toten gelegen haben, aber es waren wirklich nicht mal mehr Zähne übrig. So weit so gut, das kommt schomal vor (Bodenqualität und so...). Wir sind also von links nach rechts weitergegangen und haben weitergegraben und plötzlich taucht in einem Grab ein vollständig erhaltenes Skelett auf. Alles da, wunderbar erhalten. Und so gings weiter, alle restlichen Knochen sahen wunderbar aus (auch die Bronzemünzen waren viel besser erhalten, das nur am Rande).
Das hat uns jetzt natürlich interessiert, warum bei der einen Hälfte die Skelette nicht da waren und bei der anderen schon. Da macht man sich als Archäologe dann gleich alle möglichen verschiedenen Gedanken (meistens wenn uns nix besseres einfällt, sagen wir "kultisch" dazu). Es hat sich dann rausgestellt, dass durch die Mitte unseres Gräberfeldes eine Parzellengrenze verlief. Das eine war ganz normale konventionelle Landwirtschaft, das andere war einer der ersten österreichischen Bio-Bauern, der das biologische schon seit den 60er Jahren macht. Und jetzt dürft ihr mal raten, auf welcher Seite die Knochen erhalten waren... :mrgreen:

(Das ist btw. jetzt kein Propaganda-Scheiß pro Bio oder so, das ist wirklich passiert...)
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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon JayJay-_- » Mi 29. Nov 2017, 23:18

Glaub ich Dir!
Kranker Scheiß...
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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon micklas » Mi 29. Nov 2017, 23:22

Krass.
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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon KLP » Do 30. Nov 2017, 00:16

JayJay-_- hat geschrieben:Ich bleibe dabei, die, die das entschieden/durchgeboxt haben gehören am Sackl aufgehängt! Ist meines Erachtens Völkermord!
Natürlich stimme ich den meisten Punkten von KLP und Hille zu. Dennoch, die „Schuld“ dem Konsumenten zuzuschieben halte ich für sinnfrei, da der Großteil eh mittlerweile total verblödet ist und sich gar nicht bewusst ist, was eigentlich abgeht..


Jo, manchmal komm ich mir vor wie in dem Film Idogracy :D

Hier noch ne nette Aktion der PixelHelper zur Glyphosat Geschichte:
https://www.facebook.com/pixelhelper/po ... 3090323086

Und danke Hille für deine Anekdote. Die werde ich in mein Repertoire aufnehmen :D
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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon Iarwain » Do 30. Nov 2017, 01:59

KLP hat geschrieben:Das ist ja genau das was ich auch erwähne. Es wird dem ökologischen Konsumenten einfach auch zu schwer gemacht. Dass Bio, Fairtrade und Kostengünstig auch geht, beweisen Aldi und Co. regelmäßig. Wenn sie denn wollen. Aber mit dem tollen Bio-Fairtrade-Nischenmarkt kann man halt schön auch mal die Gewinnspanne auf 25 % setzen, wo man bei konventionellen Produkten sich teilweise mit 2-5 % zufriedengibt. Wenn Bio im Massenmarkt ankommt, dann wird auch genau das passieren.

Irgendeiner muss halt anfangen. Und wenn sich die Politik und die Unternehmen nicht bewegen, bleibt es halt an den Leuten hängen, die das kaufen. Manchmal würde nicht alles kaufen auch schon viel helfen. Ich versuch schon differenziert draufzuhauen, da bekommt jeder was ab. Im Idealfall würden im jetztigen System einfach alle drei Parteien einlenken.

Hauptsächlich versuche ich ja auch die Leute anzusprechen, die sich das leisten können (da hab ich mit dem kostenlosen Spendenkonzept aber natürlich trotdem die falsche Zielgruppe), denn die, die mit dem fetten Benz rumfahren sind im Supermarkt meistens die größten Billigheimer, während die Ökoidioten wie wir jeden Cent umdrehen und trotzdem das teure Bio-Fairtrade-Zeugs kaufen.

Wie gesagt in der Glyphosat-Debatte entlädt sich gerade auch viel angestauter Frust. Das werden wir noch öfters erleben, wenn sich nicht bald mal wer was einfallen lässt, wie man den Kapitalfluss nach oben wieder auf ein vernünftiges Maß bringt.


Also erstmal, finde ich es nach wie vor Klasse, dass hier im Forum nicht nur über Fußball diskutiert wird.

Nun zum inhaltlichen und das auch nur recht kurz:

Konsumkritik ist einfach nur liberal und wird nichts verändern. Du hast als kaufender Konsument im System keine Chance. Nicht der Konsument bestimmt den Markt, sondern derjenige, der produzieren lässt. Denn derjenige, der produzieren lässt versucht stets den höchsten Gewinn raus zu schlagen. Die höchste Gewinnspanne erhält ein Produzent dann, wenn die Diskrepanz zwischen dem ausgezahlten Lohn und dem durch die Angestellten erarbeiteten Mehrwert möglichst groß ist. Mit anderen Worten: das teuerste an der Produktion sind die Anschaffung der Produktionsmittel (also Maschinen, Roboter, Kraftfahrzeuge etc. aber auch Grundstücke, Gebäude) und natürlich die Arbeitskraft. Profit zu machen, das geht entweder über wenig teure Artikel oder massenhaft billige. Wenn dann noch, wie heutzutage, in einem fortgeschrittenem Stadium des Kapitalismus, der Großteil der Waren von Monopolen produziert werden, das heißt Konzernkonglumeraten, deren Eigentümerstrukturen allein in Dividenden denken, damit man das Geld wieder den eigenen Interessen re-investieren kann, dann hast du als Konsument*in recht wenig mitzureden. Du musst kaufen, was im Regal steht. Auch wenn das noch so beschissen hergestellt wurde.

Der Hebel, an dem man ansetzen sollte, ist Kontrolle über die Produktion zu bekommen, dh. die Produktion zu demokratisieren. Erst dann wird es Veränderungen geben. Die Mehrheit der Menschen und nicht nur die Reichen, wollen bspw. gutes Essen oder sauberes Wasser. In den derzeitigen Verhältnissen kommt das nur, besonders global gesehen, einigen wenigen zu Gute.

Gut Nacht und hoch die internationale Solidarität!
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Re: Glyphosat - RoundUp

Beitragvon KLP » Do 30. Nov 2017, 14:46

Der Hebel, an dem man ansetzen sollte, ist Kontrolle über die Produktion zu bekommen, dh. die Produktion zu demokratisieren. Erst dann wird es Veränderungen geben. Die Mehrheit der Menschen und nicht nur die Reichen, wollen bspw. gutes Essen oder sauberes Wasser. In den derzeitigen Verhältnissen kommt das nur, besonders global gesehen, einigen wenigen zu Gute.


Das bekommst du halt nur, wenn du nachhaltige Unternehmen förderst und dann bist doch wieder beim Konsumenten.

Es ist illusorisch zu glauben, dass du das System änderst. Dann machst du es dir genauso einfach, wie die, die keinen Müll trennen, weil der Nachbar ja auch keinen Müll trennt. Aka "Solange sich das politische System nicht ändert, kann ich konsumieren wie ich will".

Eine Gesellschaft ändert sich nur gemeinsam und das fängt halt nunmal im Alltag an. Und der Alltag ist halt nunmal Konsum.
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