Ärger mit der Polizei

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Jahn2000
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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47878Beitrag Jahn2000
Mi 22. Mai 2019, 08:02

DaBeda hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 07:39 In dem Fall der Threadtitel in dem Sinn wie ursprünglich angedacht zwar nicht ganz so zutreffend.

Weil ich es eben gerade im Radio hörte, wie der Mann quer durch unsere Republik in den Medien völlig zurecht dafür positive Reaktionen für sein Verhalten erntete:

Und ich dachte mir, u.a. eben auch aus dem Grund, da zuweilen immer wieder mal in regelmäßigen Abständen, oft durchaus auch zurecht/nachvollziehbar, es angebracht ist hier negative Punkte mit den Ordnungshütern anzubringen - möchte ich hier aus gegebenen aktuellen Anlass ausdrücklich auch einmal auf ein sehr positives und bemerkenswertes Verhalten eines Polizisten aufmerksam machen.
Andere Kollegen dürfen und sollten es ihm gerne nachmachen!

" Polizist knöpft sich Gaffer nach tödlichem Unfall vor " (BR.de)

https://www.br.de/nachrichten/bayern/po ... or,RR7bpns
Also mir wurde hier im Forum von einigen Usern suggeriert, alle Polizisten sind böse und haben es Wochenende für Wochenende auf all die braven und friedlichen Fussball Fans abgesehen. Auch die braven Jena Fans kamen am Wochenende wieder unter die Räder:

https://www.jenaer-nachrichten.de/stadt ... le-in-jena

Wurde bestimmt auch ganz ganz dolle provoziert und es war mehr oder weniger Notwehr.

PS: Natürlich gibt es auch bei der Polizei "schwarze Schafe" und Missstände gehören aufgeklärt und auch angeprangert.

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onki
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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47897Beitrag onki
Mi 22. Mai 2019, 15:40

Jahn2000 hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 08:02
Also mir wurde hier im Forum von einigen Usern suggeriert, alle Polizisten sind böse und haben es Wochenende für Wochenende auf all die braven und friedlichen Fussball Fans abgesehen. Auch die braven Jena Fans kamen am Wochenende wieder unter die Räder:

https://www.jenaer-nachrichten.de/stadt ... le-in-jena

Wurde bestimmt auch ganz ganz dolle provoziert und es war mehr oder weniger Notwehr.

PS: Natürlich gibt es auch bei der Polizei "schwarze Schafe" und Missstände gehören aufgeklärt und auch angeprangert.
aha. Bei den Polizisten wird also sauber differenziert, da sprechen wir von (ein paar) schwarzen Schafen...
Bei der Gegenseite sind wir dann schon großzügiger, korrekt?
Warum spricht man nicht auf Seiten der Fußball-Fans von schwarzen Schafen?
Da sind es dann kollektiv DIE "braven" Jena-Fans... DIE "friedlichen" Fußball-Fans oder auch DIE Ultras...
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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47902Beitrag Jahn2000
Do 23. Mai 2019, 06:07

onki hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 15:40
Jahn2000 hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 08:02
Also mir wurde hier im Forum von einigen Usern suggeriert, alle Polizisten sind böse und haben es Wochenende für Wochenende auf all die braven und friedlichen Fussball Fans abgesehen. Auch die braven Jena Fans kamen am Wochenende wieder unter die Räder:

https://www.jenaer-nachrichten.de/stadt ... le-in-jena

Wurde bestimmt auch ganz ganz dolle provoziert und es war mehr oder weniger Notwehr.

PS: Natürlich gibt es auch bei der Polizei "schwarze Schafe" und Missstände gehören aufgeklärt und auch angeprangert.
aha. Bei den Polizisten wird also sauber differenziert, da sprechen wir von (ein paar) schwarzen Schafen...
Bei der Gegenseite sind wir dann schon großzügiger, korrekt?
Warum spricht man nicht auf Seiten der Fußball-Fans von schwarzen Schafen?
Da sind es dann kollektiv DIE "braven" Jena-Fans... DIE "friedlichen" Fußball-Fans oder auch DIE Ultras...
Also wenn man es richtig lesen will, dann kann man es auch richtig lesen. Auch (!) bei der Polizei gibt es "schwarze Schafe". Somit auch bei den Fussball Fans und auch in jeder weiteren anderen "Gesellschaftsschicht". Was mich nervt ist aber, dass immer so getan wird, dass bei jeder Auseinandersetzung seitens Fanseite die Polizei als Schuldiger und Provokateur ausgemacht wird während auf Fanseite ja immer alles sauber, ruhig und vollkommen gewaltfrei abläuft. Jede Verfehlung der Polizei wird angeprangert während die häufigen Verfehlungen der sog. Fans (denn das sind in meinen Augen keine Fans) unter den Tisch gekehrt bzw. klein geredet werden und im schlimmsten Fall auch noch mit Provokationen der Polizei gerechtfertigt werden.

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onki
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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47916Beitrag onki
Do 23. Mai 2019, 15:47

Jahn2000 hat geschrieben: Do 23. Mai 2019, 06:07
onki hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 15:40
Jahn2000 hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 08:02
Also mir wurde hier im Forum von einigen Usern suggeriert, alle Polizisten sind böse und haben es Wochenende für Wochenende auf all die braven und friedlichen Fussball Fans abgesehen. Auch die braven Jena Fans kamen am Wochenende wieder unter die Räder:

https://www.jenaer-nachrichten.de/stadt ... le-in-jena

Wurde bestimmt auch ganz ganz dolle provoziert und es war mehr oder weniger Notwehr.

PS: Natürlich gibt es auch bei der Polizei "schwarze Schafe" und Missstände gehören aufgeklärt und auch angeprangert.
aha. Bei den Polizisten wird also sauber differenziert, da sprechen wir von (ein paar) schwarzen Schafen...
Bei der Gegenseite sind wir dann schon großzügiger, korrekt?
Warum spricht man nicht auf Seiten der Fußball-Fans von schwarzen Schafen?
Da sind es dann kollektiv DIE "braven" Jena-Fans... DIE "friedlichen" Fußball-Fans oder auch DIE Ultras...
Also wenn man es richtig lesen will, dann kann man es auch richtig lesen. Auch (!) bei der Polizei gibt es "schwarze Schafe". Somit auch bei den Fussball Fans und auch in jeder weiteren anderen "Gesellschaftsschicht". Was mich nervt ist aber, dass immer so getan wird, dass bei jeder Auseinandersetzung seitens Fanseite die Polizei als Schuldiger und Provokateur ausgemacht wird während auf Fanseite ja immer alles sauber, ruhig und vollkommen gewaltfrei abläuft. Jede Verfehlung der Polizei wird angeprangert während die häufigen Verfehlungen der sog. Fans (denn das sind in meinen Augen keine Fans) unter den Tisch gekehrt bzw. klein geredet werden und im schlimmsten Fall auch noch mit Provokationen der Polizei gerechtfertigt werden.
stimmt, Dein "auch" hätte ich wohlwollender werten können... :wink:

Naja, "immer wieder so getan wird" ist gut. Wenn die Polizei von 1-2 Hanseln provoziert wird und in den überwiegenden Fällen dann gegen den kompletten Pulk geknüppelt oder Pfefferspray gesprüht wird, dann brauchen sich beteiligte Beamten nicht wundern, wenn sie dann auch von ALLEN Anwesenden als Arschlöcher bezeichnet werden...

Bestes Beispiel Fürth letztes Jahr. Die für ihr brutales Vorgehen berüchtigten fränkischen USK-Einheiten waren extrem auf Konfrontation aus. Unter anderem 1 Jahnfan mit Verdacht auf Schädelbruch ins Fürther KH eingeliefert...
Kann mich noch gut an einen schimpfenden, knapp 70jährigen Jahnfan erinnern: "Die ham doch komplett an Vogel! Sowas hab ich noch nie erlebt!"

Der Unterschied zu Provokationen und Tätlichkeiten von der Fanseite:
Die "Verfehlungen" von USK-Beamten wurden aufgrund ihrer nummernlosen Anonymität noch NIE geahndet.
Ein aufmüpfiger Fan jedoch wird unmittelbar (oder später nach Video-Analyse) aus der Menge gezogen und bekommt das volle Programm ab (Anzeige, Strafbefehl, Stadionverbot, Festnahme etc.).
Das ist doch eklatanter Unterschied. Und den werden "einige User" wie ich nicht müde zu thematisieren.

Freilich, randalierende, besoffen pöbelnde, halbstarke Spinner gibt es eben auch und vor allem bei Fußballfans in gewisser Anzahl (Beim Jahn viel seltener als anderswo).
Aber diese werden von den aller wenigsten hier in Schutz genommen.
Nur bei Fußballfans wird immer gern allwissend pauschalisiert, obwohl z.b. auf der Dult die Anzahl der Polizei-Einsätze um das x-fache drastischer ausfällt als in einer kompletten Jahn-Saison... trotzdem wird HIER nicht ohne weiteres pauschalisiert und "DIE Dultbesucher" als Generalproblem thematisiert.
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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47925Beitrag Iarwain
Fr 24. Mai 2019, 08:51

onki hat geschrieben: Do 23. Mai 2019, 15:47
Jahn2000 hat geschrieben: Do 23. Mai 2019, 06:07
onki hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 15:40
Jahn2000 hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 08:02
Also mir wurde hier im Forum von einigen Usern suggeriert, alle Polizisten sind böse und haben es Wochenende für Wochenende auf all die braven und friedlichen Fussball Fans abgesehen. Auch die braven Jena Fans kamen am Wochenende wieder unter die Räder:

https://www.jenaer-nachrichten.de/stadt ... le-in-jena

Wurde bestimmt auch ganz ganz dolle provoziert und es war mehr oder weniger Notwehr.

PS: Natürlich gibt es auch bei der Polizei "schwarze Schafe" und Missstände gehören aufgeklärt und auch angeprangert.
aha. Bei den Polizisten wird also sauber differenziert, da sprechen wir von (ein paar) schwarzen Schafen...
Bei der Gegenseite sind wir dann schon großzügiger, korrekt?
Warum spricht man nicht auf Seiten der Fußball-Fans von schwarzen Schafen?
Da sind es dann kollektiv DIE "braven" Jena-Fans... DIE "friedlichen" Fußball-Fans oder auch DIE Ultras...
Also wenn man es richtig lesen will, dann kann man es auch richtig lesen. Auch (!) bei der Polizei gibt es "schwarze Schafe". Somit auch bei den Fussball Fans und auch in jeder weiteren anderen "Gesellschaftsschicht". Was mich nervt ist aber, dass immer so getan wird, dass bei jeder Auseinandersetzung seitens Fanseite die Polizei als Schuldiger und Provokateur ausgemacht wird während auf Fanseite ja immer alles sauber, ruhig und vollkommen gewaltfrei abläuft. Jede Verfehlung der Polizei wird angeprangert während die häufigen Verfehlungen der sog. Fans (denn das sind in meinen Augen keine Fans) unter den Tisch gekehrt bzw. klein geredet werden und im schlimmsten Fall auch noch mit Provokationen der Polizei gerechtfertigt werden.
stimmt, Dein "auch" hätte ich wohlwollender werten können... :wink:

Naja, "immer wieder so getan wird" ist gut. Wenn die Polizei von 1-2 Hanseln provoziert wird und in den überwiegenden Fällen dann gegen den kompletten Pulk geknüppelt oder Pfefferspray gesprüht wird, dann brauchen sich beteiligte Beamten nicht wundern, wenn sie dann auch von ALLEN Anwesenden als Arschlöcher bezeichnet werden...

Bestes Beispiel Fürth letztes Jahr. Die für ihr brutales Vorgehen berüchtigten fränkischen USK-Einheiten waren extrem auf Konfrontation aus. Unter anderem 1 Jahnfan mit Verdacht auf Schädelbruch ins Fürther KH eingeliefert...
Kann mich noch gut an einen schimpfenden, knapp 70jährigen Jahnfan erinnern: "Die ham doch komplett an Vogel! Sowas hab ich noch nie erlebt!"

Der Unterschied zu Provokationen und Tätlichkeiten von der Fanseite:
Die "Verfehlungen" von USK-Beamten wurden aufgrund ihrer nummernlosen Anonymität noch NIE geahndet.
Ein aufmüpfiger Fan jedoch wird unmittelbar (oder später nach Video-Analyse) aus der Menge gezogen und bekommt das volle Programm ab (Anzeige, Strafbefehl, Stadionverbot, Festnahme etc.).
Das ist doch eklatanter Unterschied. Und den werden "einige User" wie ich nicht müde zu thematisieren.

Freilich, randalierende, besoffen pöbelnde, halbstarke Spinner gibt es eben auch und vor allem bei Fußballfans in gewisser Anzahl (Beim Jahn viel seltener als anderswo).
Aber diese werden von den aller wenigsten hier in Schutz genommen.
Nur bei Fußballfans wird immer gern allwissend pauschalisiert, obwohl z.b. auf der Dult die Anzahl der Polizei-Einsätze um das x-fache drastischer ausfällt als in einer kompletten Jahn-Saison... trotzdem wird HIER nicht ohne weiteres pauschalisiert und "DIE Dultbesucher" als Generalproblem thematisiert.
Fußballfans sind organisiert, Dult-Besucher*innen nicht. Bei ersteren reichen sechs Beamte in Sonntags-Uniform nicht, bei letzteren meistens schon.

Fußballfans werden also aufgrund ihres Organisationsgrades angegriffen. Der bürgerliche Staat mag es nicht, wenn man sich selbst organisiert. Organisierten Untertanen gegenüber hat er es schwerer, seine Gewalt durchzusetzen. Siehe auch das Beispiel beim Fusion Festival.

Lenins "Staat und Revolution" und Engels "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates" sind da ganz gute Lektüren dazu.

.
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bavarianhillbilly
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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47926Beitrag bavarianhillbilly
Fr 24. Mai 2019, 10:28

:roll: Ein Gespenst geht um im Jahnground! :lol:
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.
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Nobnab
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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47927Beitrag Nobnab
Fr 24. Mai 2019, 10:33

Iarwain hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 08:51
Fußballfans sind organisiert, Dult-Besucher*innen nicht. Bei ersteren reichen sechs Beamte in Sonntags-Uniform nicht, bei letzteren meistens schon.

Fußballfans werden also aufgrund ihres Organisationsgrades angegriffen. Der bürgerliche Staat mag es nicht, wenn man sich selbst organisiert. Organisierten Untertanen gegenüber hat er es schwerer, seine Gewalt durchzusetzen. Siehe auch das Beispiel beim Fusion Festival.

Lenins "Staat und Revolution" und Engels "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates" sind da ganz gute Lektüren dazu.
Interessante Wortwahl. Für mich jetzt leider auch wieder so verallgemeinert das der ganze Staat jetzt schuld und böse ist. Schade das immer wieder bei solchen Diskussionen auf die eine oder andere Seite rutscht im extremen.
Was kümmern Dich die Schlangen im Garten, wenn Du Spinnen im Bett hast?
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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47929Beitrag Jahn2000
Fr 24. Mai 2019, 10:59

Nobnab hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 10:33
Iarwain hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 08:51
Fußballfans sind organisiert, Dult-Besucher*innen nicht. Bei ersteren reichen sechs Beamte in Sonntags-Uniform nicht, bei letzteren meistens schon.

Fußballfans werden also aufgrund ihres Organisationsgrades angegriffen. Der bürgerliche Staat mag es nicht, wenn man sich selbst organisiert. Organisierten Untertanen gegenüber hat er es schwerer, seine Gewalt durchzusetzen. Siehe auch das Beispiel beim Fusion Festival.

Lenins "Staat und Revolution" und Engels "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates" sind da ganz gute Lektüren dazu.
Interessante Wortwahl. Für mich jetzt leider auch wieder so verallgemeinert das der ganze Staat jetzt schuld und böse ist. Schade das immer wieder bei solchen Diskussionen auf die eine oder andere Seite rutscht im extremen.

Naja, dass Iarwain "Probleme" mit der Staatsgewalt hat ist nun ja nichts Neues.

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julistfan
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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47931Beitrag julistfan
Fr 24. Mai 2019, 11:15

Jahn2000 hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 10:59
Nobnab hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 10:33
Iarwain hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 08:51
Fußballfans sind organisiert, Dult-Besucher*innen nicht. Bei ersteren reichen sechs Beamte in Sonntags-Uniform nicht, bei letzteren meistens schon.

Fußballfans werden also aufgrund ihres Organisationsgrades angegriffen. Der bürgerliche Staat mag es nicht, wenn man sich selbst organisiert. Organisierten Untertanen gegenüber hat er es schwerer, seine Gewalt durchzusetzen. Siehe auch das Beispiel beim Fusion Festival.

Lenins "Staat und Revolution" und Engels "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates" sind da ganz gute Lektüren dazu.
Interessante Wortwahl. Für mich jetzt leider auch wieder so verallgemeinert das der ganze Staat jetzt schuld und böse ist. Schade das immer wieder bei solchen Diskussionen auf die eine oder andere Seite rutscht im extremen.

Naja, dass Iarwain "Probleme" mit der Staatsgewalt hat ist nun ja nichts Neues.
Die Frage ist doch was die Staatsmacht in dem speziellen Moment versucht durchzusetzen. An dieser Frage muss die Differenzierung beginnen.
Mit einer Staatsmacht die vor recht genau 30 Jahren auf dem Tian’anmen-Platz ein Massaker angerichtet hat oder am 30. September 2010 am Schwarzer Donnerstag bei der Räumung des Stuttgarter Schlossgartems, einfach weil sie die Waffengewalt besitzt hunderte Demonstranten verletzt, darf man durchaus seine Probleme haben, finde ich.
Mit freundlichen Grüßen,
ein Gutmensch

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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47932Beitrag Jahn2000
Fr 24. Mai 2019, 12:07

julistfan hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 11:15
Jahn2000 hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 10:59
Nobnab hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 10:33
Iarwain hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 08:51
Fußballfans sind organisiert, Dult-Besucher*innen nicht. Bei ersteren reichen sechs Beamte in Sonntags-Uniform nicht, bei letzteren meistens schon.

Fußballfans werden also aufgrund ihres Organisationsgrades angegriffen. Der bürgerliche Staat mag es nicht, wenn man sich selbst organisiert. Organisierten Untertanen gegenüber hat er es schwerer, seine Gewalt durchzusetzen. Siehe auch das Beispiel beim Fusion Festival.

Lenins "Staat und Revolution" und Engels "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates" sind da ganz gute Lektüren dazu.
Interessante Wortwahl. Für mich jetzt leider auch wieder so verallgemeinert das der ganze Staat jetzt schuld und böse ist. Schade das immer wieder bei solchen Diskussionen auf die eine oder andere Seite rutscht im extremen.

Naja, dass Iarwain "Probleme" mit der Staatsgewalt hat ist nun ja nichts Neues.
Die Frage ist doch was die Staatsmacht in dem speziellen Moment versucht durchzusetzen. An dieser Frage muss die Differenzierung beginnen.
Mit einer Staatsmacht die vor recht genau 30 Jahren auf dem Tian’anmen-Platz ein Massaker angerichtet hat oder am 30. September 2010 am Schwarzer Donnerstag bei der Räumung des Stuttgarter Schlossgartems, einfach weil sie die Waffengewalt besitzt hunderte Demonstranten verletzt, darf man durchaus seine Probleme haben, finde ich.
So war das auch nicht gemeint. Aber hinter jedem Staat steckt halt auch eine gewisse Staatsgewalt und Grundordnung, welche im Zweifel auch mal durchgesetzt werden muss. Immer natürlich mit den angemessenen Mitteln und nicht mit Gewalt. Man kann ja über alles "streiten" und differenziert sehen, aber jeder Staat braucht mMn eine gewisse Grundordnung.

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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47933Beitrag Iarwain
Fr 24. Mai 2019, 12:59

Jahn2000 hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 12:07
julistfan hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 11:15
Jahn2000 hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 10:59
Nobnab hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 10:33
Iarwain hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 08:51
Fußballfans sind organisiert, Dult-Besucher*innen nicht. Bei ersteren reichen sechs Beamte in Sonntags-Uniform nicht, bei letzteren meistens schon.

Fußballfans werden also aufgrund ihres Organisationsgrades angegriffen. Der bürgerliche Staat mag es nicht, wenn man sich selbst organisiert. Organisierten Untertanen gegenüber hat er es schwerer, seine Gewalt durchzusetzen. Siehe auch das Beispiel beim Fusion Festival.

Lenins "Staat und Revolution" und Engels "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates" sind da ganz gute Lektüren dazu.
Interessante Wortwahl. Für mich jetzt leider auch wieder so verallgemeinert das der ganze Staat jetzt schuld und böse ist. Schade das immer wieder bei solchen Diskussionen auf die eine oder andere Seite rutscht im extremen.

Naja, dass Iarwain "Probleme" mit der Staatsgewalt hat ist nun ja nichts Neues.
Die Frage ist doch was die Staatsmacht in dem speziellen Moment versucht durchzusetzen. An dieser Frage muss die Differenzierung beginnen.
Mit einer Staatsmacht die vor recht genau 30 Jahren auf dem Tian’anmen-Platz ein Massaker angerichtet hat oder am 30. September 2010 am Schwarzer Donnerstag bei der Räumung des Stuttgarter Schlossgartems, einfach weil sie die Waffengewalt besitzt hunderte Demonstranten verletzt, darf man durchaus seine Probleme haben, finde ich.
So war das auch nicht gemeint. Aber hinter jedem Staat steckt halt auch eine gewisse Staatsgewalt und Grundordnung, welche im Zweifel auch mal durchgesetzt werden muss. Immer natürlich mit den angemessenen Mitteln und nicht mit Gewalt. Man kann ja über alles "streiten" und differenziert sehen, aber jeder Staat braucht mMn eine gewisse Grundordnung.
Richtig, ich stimme dir in der grundsätzlichen Analyse des Staates zu. Ein Staat setzt immer die Interessen der Herrschenden durch. Ob das - also die Herrschenden - die Aristokratie der Antike war, der absolutistischen Adel oder das kapitalistische Bürgertum. Solange es diese Trennung der Gesellschaft in Besitzenden und nicht-Besitzende gibt, wird es auch einen Staat geben müssen, der aus dem entstandenen Interessenkonflikt heraus notwendigerweise unter Anwendung von Gewalt die Interessen der einen gegen die der anderen durchsetzen muss.

Da dieser Staat, in dem wir leben, die Interessen des besitzenden Bürgertums durchsetzt, also im Konkreten das private Eigentum an den Produktionsmitteln verteidigt, habe ich ein Problem mit diesem Staat. Diese Ordnung, also dieser Staat, ist ein Hindernis bei der weiteren Entwicklung der Gesellschaft, da er nur das Interesse einer Minderheit gegenüber dem Interesse einer Mehrheit verteidigt. Das macht er eben unter anderem durch Justiz, Parlament und Polizei.

Wie gesagt, "Staat und Revolution" ist ein gutes Buch zu dieser Frage.

Und was das Massaker in Beijing angeht: die stalinistische Staatsbürokratie - und damit auch die Bürokratie in den Parteien und Gewerkschaften der Bundesrepublik - sind Teil dessen, was ich ablehne.
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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47934Beitrag julistfan
Fr 24. Mai 2019, 14:05

Iarwain hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 12:59

Richtig, ich stimme dir in der grundsätzlichen Analyse des Staates zu. Ein Staat setzt immer die Interessen der Herrschenden durch. Ob das - also die Herrschenden - die Aristokratie der Antike war, der absolutistischen Adel oder das kapitalistische Bürgertum. Solange es diese Trennung der Gesellschaft in Besitzenden und nicht-Besitzende gibt, wird es auch einen Staat geben müssen, der aus dem entstandenen Interessenkonflikt heraus notwendigerweise unter Anwendung von Gewalt die Interessen der einen gegen die der anderen durchsetzen muss.

Da dieser Staat, in dem wir leben, die Interessen des besitzenden Bürgertums durchsetzt, also im Konkreten das private Eigentum an den Produktionsmitteln verteidigt, habe ich ein Problem mit diesem Staat. Diese Ordnung, also dieser Staat, ist ein Hindernis bei der weiteren Entwicklung der Gesellschaft, da er nur das Interesse einer Minderheit gegenüber dem Interesse einer Mehrheit verteidigt. Das macht er eben unter anderem durch Justiz, Parlament und Polizei.

Wie gesagt, "Staat und Revolution" ist ein gutes Buch zu dieser Frage.

Und was das Massaker in Beijing angeht: die stalinistische Staatsbürokratie - und damit auch die Bürokratie in den Parteien und Gewerkschaften der Bundesrepublik - sind Teil dessen, was ich ablehne.
Ob der Machtmissbrauch der Polizeibeamten, die in Fürth über die Stränge geschagen haben, das unmittelbare Ziel hatte den kapitalistischen Status-Quo zu verteidigen, bezweifle ich dann doch.
Das waren einige Beamte, denen die Macht über den Kopf gestiegen ist und mal wieder Bock hatten ein paar Fans zu verkloppen. Das Problem ist, dass der Staat solches verhalten deckt und duldet um den Mythos der Unantastbarkeit des Staatsgewalt und des Polizeibeamten im einzlenen aufrecht zu erhalten.
Denn nur wenn die Bevölkerung entweder glaubt, dass der Staat und seine Beamte immer im Recht sind oder eben auf eine Weise eingeschüchtert sind, die sie lähmt und verhindert aufzubegehren, können die von dir beschriebenen Zustämde bewahrt werden.

Selbstverständlich leben wir in keiner großen Verschwöhrung und Merkel sitzt den ganzen Tag in ihrem Kanzlerarmt und überlegt wie sie ihre Bürder unterdrücken, ausnutzen und verarschen kann.
Alleine die empörten Reaktionen auf Kühnerts kürzliche Einwürfe, zeigen aber wie bedeutungslos das Wort "sozial" in "sozialer Marktwirtschaft" bereits geworden ist. Den Spagat zwischen Sozialismus und Kapitalismus mit Tendenz in Richtung Kapitalismus, den man mit der sozialen Marktwirtschaft versucht hat ist inzwischen nicht mal mehr ein breitbeiniger Stand. Mit seinen Thesen hätte Kühnert vor 20 jahren noch bei den Konservatin in der SPD aufgenommen werden können. Heute schreit die Mehrheit der Bevölkerung verängstigt auf, weil sie glauben die 10.000 Euro auf dem Sparkonto oder das geerbte kleine Reiheneckhaus würde ihnen weggenommen werden.
Wie absurd ist es denn, dass ein Mitarbeiter von BMW, lieber seinen "Lehensherren" verteidigt, sodass dieser weiterhin jedes Jahr nahezu steuerfrei weitere Milliarden auf sein Konto schafft, als die Idee zu begrüßen, dass ihm als einer von 134.682 Mitarbeitern auch vielleicht ein 134.682ter Teil des Konzerns gehören könnte?
Nur als Beispiel: BMW hat im Jahr 2017 8,706 Mrd Euro Gewinn erwirtschaftet. Logischer Weise blieb dieser Gewinn übrig NACHDEM jeder Angestellt sein Gehalt bekommen hat. Demnach hat jeder Mitarbeiter im Jahr 2017 gerundet 65.000 Euro durch seine Arbeit erwirtschaftet, die ihm im aktuellen System nicht zustehen. Das ist mehr als die meisten Mitarbeiter das ganze Jahr lang als Lohn ausbezahlt bekommen haben. Jeder BMW Mitarbeiter arbeitet also mehr als die Hälfte seiner Arbeitszeit in die Tasche der Familie Quandt und findet das auch noch gut.
Wir beschweren uns aber lieber jedes Jahr an einem fiktiven Tag mitte des Jahres darüber, wie lange wir für den Staat in Form von Steuern gearbeitet haben.
Ist aber auch logisch. Der Staat kauft sich auch Luxusvillen, Yachten und Goldschmuck, wohingegen uns die Familie Quandt Arbeitlosenversicherung, Krankenversicherung, Kinderbetreuung, Bildung und vieles mehr zur Verfügung stellt. Oder bringe ich da gerade etwas durcheinander?
Mit freundlichen Grüßen,
ein Gutmensch

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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47935Beitrag DaBeda
Fr 24. Mai 2019, 16:28

DaBeda hat geschrieben: Mi 22. Mai 2019, 07:39 In dem Fall der Threadtitel in dem Sinn wie ursprünglich angedacht zwar nicht ganz so zutreffend.

Weil ich es eben gerade im Radio hörte, wie der Mann quer durch unsere Republik in den Medien völlig zurecht dafür positive Reaktionen für sein Verhalten erntete:

Und ich dachte mir, u.a. eben auch aus dem Grund, da zuweilen immer wieder mal in regelmäßigen Abständen, oft durchaus auch zurecht/nachvollziehbar, es angebracht ist hier negative Punkte mit den Ordnungshütern anzubringen - möchte ich hier aus gegebenen aktuellen Anlass ausdrücklich auch einmal auf ein sehr positives und bemerkenswertes Verhalten eines Polizisten aufmerksam machen.
Andere Kollegen dürfen und sollten es ihm gerne nachmachen!

" Polizist knöpft sich Gaffer nach tödlichem Unfall vor " (BR.de)

https://www.br.de/nachrichten/bayern/po ... or,RR7bpns
Trotzdem darf in an dieser passenden Stelle zu dem Zeitpunkt einmal kurz als Fakt festhalten und finde das auch durchaus bemerkenswert/interessant und ja, schon auch in gewisser Weise bezeichnend, dass bis auf Jahn2000 keine entsprechenden Reaktionen im kausalen Zusammenhang auf diesen, meinen Inhalt folgten.
Vielmehr entwickelte sich nach der Antwort von Jahn2000 dahingehend in Folge die durchaus rege anschliessende Diskussion in eine völlig andere Richtung. Wie gesagt - darf gerne jeder für sich selbst ein Urteil bilden, wie er das für sich jeweils einordnet.
Schön hier zu sein!

JAHNFANS GEGEN RASSISMUS !!

"Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt!" Mahatma Gandhi (1869-1948)
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Das ist Heimat :arrow: 48° 59′ 27.08″ N, 12° 6′ 26.06″ E
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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47947Beitrag onki
Fr 24. Mai 2019, 20:45

julistfan hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 11:15
Jahn2000 hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 10:59
Nobnab hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 10:33
Iarwain hat geschrieben: Fr 24. Mai 2019, 08:51
Fußballfans sind organisiert, Dult-Besucher*innen nicht. Bei ersteren reichen sechs Beamte in Sonntags-Uniform nicht, bei letzteren meistens schon.

Fußballfans werden also aufgrund ihres Organisationsgrades angegriffen. Der bürgerliche Staat mag es nicht, wenn man sich selbst organisiert. Organisierten Untertanen gegenüber hat er es schwerer, seine Gewalt durchzusetzen. Siehe auch das Beispiel beim Fusion Festival.

Lenins "Staat und Revolution" und Engels "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates" sind da ganz gute Lektüren dazu.
Interessante Wortwahl. Für mich jetzt leider auch wieder so verallgemeinert das der ganze Staat jetzt schuld und böse ist. Schade das immer wieder bei solchen Diskussionen auf die eine oder andere Seite rutscht im extremen.

Naja, dass Iarwain "Probleme" mit der Staatsgewalt hat ist nun ja nichts Neues.
Die Frage ist doch was die Staatsmacht in dem speziellen Moment versucht durchzusetzen. An dieser Frage muss die Differenzierung beginnen.
Mit einer Staatsmacht die vor recht genau 30 Jahren auf dem Tian’anmen-Platz ein Massaker angerichtet hat oder am 30. September 2010 am Schwarzer Donnerstag bei der Räumung des Stuttgarter Schlossgartems, einfach weil sie die Waffengewalt besitzt hunderte Demonstranten verletzt, darf man durchaus seine Probleme haben, finde ich.
Was versucht denn die Staatsmacht hier im Konkreten durchzusetzen, wenn hier Sondereinsatzkommandos hier und da ihre Anonymität und Macht ausnutzen? Hier wird von extrem links, rechts, oben, unten immer gerne und viel überinterpretiert. Das schön einfache und bequeme schwarz/weiss aus miefiger kommunistischer Literatur stellt einen längst überholten Spiegel der der Verhältnisse dar. Die Neuzeit ist mittlerweile in einem derart komplexen Grau angelangt, mit einem Wirrwar an Einflüssen, Interessen, Lobbyisten und Abhängigkeiten, dass eine allgemeingültige Theorie aus dem 19. Jahrhundert sich wie eine zweitklassige Karrikatur darstellt...

Kurzes Liebesgedicht an die "Vorbilder" Marx und Engels:
Und immer wieder kommen Schlauberger mit den "Werken" der beiden Arschlöcher Marx und Engels um die Ecke gebogen. Nicht nur ihre Lehre des Arbeitswerts sowie des seit fast 180 Jahren ständig bevorstehenden Zusammenbruch des Kapitalis ist mittlerweile drastisch überholt. Sondern auch die sonstigen rassistischen Ansichten der beiden sauberen Herren Engels und (vor allem) Marx sind heutzutage untragbar. Wen es interessiert darf hierzu gerne nach ihren verwirrten Theorien googeln, z.B. Völkerabfälle, mongolisierende Südslawen, jüdischer Nigger, minderwertige Außeneuropäer oder auch ganze Bücher u. Artikel z.B. "Die Judenfrage" oder „The Russian Loan" ... Juden, Neger, Slawen, Afrikaner alles minderwertig und verachtenswert.
Wären die beiden Deppen heute noch am leben, wären sie wohl bei der AfD... :lol:

Zurück zum Fußball:
Viele skandalträchtige Übergriffe und Provokationen durch polizeiliche Spezial-Einheiten (SEK, USK) sind aus Beamtensicht logisch nachvollziehbar. Diese Einheiten sind aus eben genau dem Grund anonymisiert, wofür für sie aus dem Boden gestampft wurden. Einschüchterung, sowie Zurückdrängung großer Menschenmengen durch kurze aber unverhältnismäßig brutale Vorstöße. Das geht dann schon deutlich in Richtung Fußballmob, Demonstration, Barrikaden, Hausbesetzung, Rockerbanden etc.
Solche Spezial-Einheiten brauchen ihr regelmäßiges Training in Realsituationen, nicht nur auf Matten in der Turnhalle...
Es wird seit Jahren als einer der Hauptkritikpunkte angeführt, dass USK-Züge mit gezielten Provokation ihre Realsituationen regelmäßig "herbei führen". Das ist auch immer wieder zu sehen und auch zu hören (anhand der Kommandos ihrer Zugführer)... Das wurde vor Jahren auch groß von Bundesliga-Club Verantwortlichen heftig kritisiert, dass Fußball-Wochenenden als Trainingswiese unter Realbedingungen für derartige Spezial-Einheiten genutzt werden.

Das ist gängige Praxis in vielen Ländern.
Da brauch ich keine scheiss Kommunismus-Schinken dazu, um die simpelste Form von Machterhaltung und Aufstand-Unterdrückung zu erklären...
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Re: Ärger mit der Polizei

Beitrag: # 47958Beitrag HeZi
Sa 25. Mai 2019, 13:18

Na ja, es ist ja bekannt, dass die Polizei durchsetzt ist von Rechten, Rassisten, frauenfeindlichen Haltungen, Homophoben, also von Leuten mit rechtsextremer Ideologie.
Darüber wurde schon so viel geschrieben, dass ich hier nichts mehr aufzählen muss.
Natürlich sind nicht alle Polizisten so, aber in ihren Reihen gibt es nicht wenige.

Dass dies so ist und nur das Notwendigste was dagegen getan wird, wenn es öffentlich wirksam wird, das hat schon was mit dem SYSTEM Polizei zu tun.
Der Sumpf wird nie trocken gelegt.

Von wem auch?

Und Demonstranten und Fußballfans sind so manchmal Übungsfeld.
Die Verhältnismäßigkeit der Mittel ist für die schwarzen Staatsgehilfen meinen Erfahrungen nach eher ein untergeordneter Faktor (siehe Jahn in Fürth).

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