SSV Jahn Regensburg vs. TSV Havelse / 8. Spieltag 2026/27
Verfasst: Mi 7. Okt 2026, 07:00
Nach dem Pokalabend in Unterhaching geht es am Samstag Zuhause im Jahnstadion in der Liga weiter.
Nach 3 Wochen Länderspielpause ist um 14 Uhr der TSV Havelse zu Gast.
Der Tabellenletzte.
Noch!?
Trotz des Erfolges im Totopokal, fällt es mir schwer diese Eröffnung zu gestalten.
Selbst meine bekannt positive Aufstiegseuphorie und der Glaube daran hat sich nahezu verflüchtigt.
Jetzt könnte ich über den glücklichen Havelser Klassenerhalt schreiben oder über das verlorene Testspiel gegen Wolfsburg, über die Landschaft dort oder die momentane Stadionsituation des Tabellenletzten.
Mach ich aber nicht.
Ich möchte mir einen Punkt aus dem 1889fm-Podcast rauspicken der mich die letzten Tage beschäftigte.
Es war die Stelle als es um die freien Tage zum Start in die Länderspielpause ging und Robert dies kritisierte und meinte man könnte doch erst mal die Niederlage zusammen aufarbeiten und dann erst 3 Tage frei nehmen.
Diese Herangehensweise hätte ich auch für besser gefunden.
Daraufhin fiel ein Begriff, der für mich in der 3. Profifussballliga nichts verloren hat!
WORK-LIFE-BALANCE...
Wie bitte? Wenn ich es als Spieler geschafft habe in der 3. Liga spielen zu können und zu dürfen, hab ich es geschafft es chilliger anzugehen und auf meine Work-Life-Balance zu achten?
Ich dachte immer ein Profifussballer lebt seinen Traum und versucht die paar Jahre die er hat möglichst hoch zu kommen und in dieser kurzen Zeit des Profidaseins zu zeigen was er kann!
Alle Profispieler haben doch ihr Hobby zum Beruf gemacht und leben einen Traum? Lieg ich falsch?
Work-Life bedeutet für mich irgendwie im Beruf so wenig wie nötig ins Arbeitsleben zu investieren um möglichst viel in der Freizeit für die Familie und Freunde da zu sein.
Zeit mit Familie und Freunden ist wichtig, keine Frage. Familie bringt Unterstützung und hilft in schweren Zeiten.
Aber an erster Stelle sollte für einen Profi der Beruf stehen.
Ich glaub nicht das es viele sehr erfolgreiche Menschen gibt die erstmal Work-Life-Balance suchen.
Die richtig Guten sind meist verrückte, die in erster Linie für ihren Traum leben und alles dafür geben und tun würden.
Für Work-Life-Balance ist ab 35 oder 40 noch genug Zeit!
In diesen vielen Gedanken erscheint auch immer wieder ein Wort das man beim Jahn sehr oft hört und mich bei unserer letzten Nationalmannschaft schon sehr störte und nach dem Ausscheiden auch öffentlich diskutiert wurde.
Familie oder auch Familiär.
Nochmal, die ist verdammt wichtig! Aber bitte zu seiner Zeit und nicht während der Arbeit!
Beim Jahn hör ich immer wieder wie familiär es zugeht und wie schön das ist.
Alles gut und schön, aber wenn es zu familiär wird das Ganze, kann auch sein das man die letzten Körner spart und nicht auf den Platz bringt weil es doch alles so gut und familiär ist und ich nicht fürchten muss einen Anschiss zu bekommen nach dem Spiel.
Geht unser Verein etwas zu gutmütig mit unserem Team um? Ist zu wenig Zug im Training oder in den Nachbesprechungen?
Ich kann das alles nicht beurteilen, dafür bin ich zu weit weg und habe zu wenig einblick, aber wäre das nicht möglich?
Seit der langen 2. Ligazeit ist es doch immer wieder so, dass wir nach unten rutschen, dann strengen wir uns wieder ein bisschen an um hochzukommen, dann gehen wir wieder vom Gas und haben ein paar schlechte Spiele und rutschen ab.
Oh jetzt sind wir wieder unten! Nein, absteigen wollen wir nicht, also strengen wir uns wieder ein wenig an...und so weiter.
Kommt das nur mir so vor oder geht es euch auch so?
Profifussballer verdienen verdammt viel Geld!
Fans zahlen jede Woche verdammt viel Geld!
Liebes Jahnteam, wer zahlt euer Gehalt?
Nein, es ist nicht der Verein, bzw. die Firma, sondern jeder einzelne Fan der sich eine Karte kauft, im Trikot ins Stadion geht und euch anfeuert ohne Unterbrechung bis zur letzten Minute, selbst bei der schmerzhaftesten Niederlage!
Dafür haben wir es verdient, dass ihr auf dem Platz und im Training alles gebt und euren Job ernst nehmt.
Weniger Spass neben dem Job und mehr Spass im Job bringt Erfolg! Mit Erfolg in der 3. Liga geht es in die 2. Liga.
Das bringt wiederum mehr Spass im Job, achja, natürlich auch im Geldbeutel.
So, jetzt hob i gnua Grantlt und jetzt gehts naus und spuits fia uns, mia jubeln fia eich!

Nach 3 Wochen Länderspielpause ist um 14 Uhr der TSV Havelse zu Gast.
Der Tabellenletzte.
Noch!?
Trotz des Erfolges im Totopokal, fällt es mir schwer diese Eröffnung zu gestalten.
Selbst meine bekannt positive Aufstiegseuphorie und der Glaube daran hat sich nahezu verflüchtigt.
Jetzt könnte ich über den glücklichen Havelser Klassenerhalt schreiben oder über das verlorene Testspiel gegen Wolfsburg, über die Landschaft dort oder die momentane Stadionsituation des Tabellenletzten.
Mach ich aber nicht.
Ich möchte mir einen Punkt aus dem 1889fm-Podcast rauspicken der mich die letzten Tage beschäftigte.
Es war die Stelle als es um die freien Tage zum Start in die Länderspielpause ging und Robert dies kritisierte und meinte man könnte doch erst mal die Niederlage zusammen aufarbeiten und dann erst 3 Tage frei nehmen.
Diese Herangehensweise hätte ich auch für besser gefunden.
Daraufhin fiel ein Begriff, der für mich in der 3. Profifussballliga nichts verloren hat!
WORK-LIFE-BALANCE...
Wie bitte? Wenn ich es als Spieler geschafft habe in der 3. Liga spielen zu können und zu dürfen, hab ich es geschafft es chilliger anzugehen und auf meine Work-Life-Balance zu achten?
Ich dachte immer ein Profifussballer lebt seinen Traum und versucht die paar Jahre die er hat möglichst hoch zu kommen und in dieser kurzen Zeit des Profidaseins zu zeigen was er kann!
Alle Profispieler haben doch ihr Hobby zum Beruf gemacht und leben einen Traum? Lieg ich falsch?
Work-Life bedeutet für mich irgendwie im Beruf so wenig wie nötig ins Arbeitsleben zu investieren um möglichst viel in der Freizeit für die Familie und Freunde da zu sein.
Zeit mit Familie und Freunden ist wichtig, keine Frage. Familie bringt Unterstützung und hilft in schweren Zeiten.
Aber an erster Stelle sollte für einen Profi der Beruf stehen.
Ich glaub nicht das es viele sehr erfolgreiche Menschen gibt die erstmal Work-Life-Balance suchen.
Die richtig Guten sind meist verrückte, die in erster Linie für ihren Traum leben und alles dafür geben und tun würden.
Für Work-Life-Balance ist ab 35 oder 40 noch genug Zeit!
In diesen vielen Gedanken erscheint auch immer wieder ein Wort das man beim Jahn sehr oft hört und mich bei unserer letzten Nationalmannschaft schon sehr störte und nach dem Ausscheiden auch öffentlich diskutiert wurde.
Familie oder auch Familiär.
Nochmal, die ist verdammt wichtig! Aber bitte zu seiner Zeit und nicht während der Arbeit!
Beim Jahn hör ich immer wieder wie familiär es zugeht und wie schön das ist.
Alles gut und schön, aber wenn es zu familiär wird das Ganze, kann auch sein das man die letzten Körner spart und nicht auf den Platz bringt weil es doch alles so gut und familiär ist und ich nicht fürchten muss einen Anschiss zu bekommen nach dem Spiel.
Geht unser Verein etwas zu gutmütig mit unserem Team um? Ist zu wenig Zug im Training oder in den Nachbesprechungen?
Ich kann das alles nicht beurteilen, dafür bin ich zu weit weg und habe zu wenig einblick, aber wäre das nicht möglich?
Seit der langen 2. Ligazeit ist es doch immer wieder so, dass wir nach unten rutschen, dann strengen wir uns wieder ein bisschen an um hochzukommen, dann gehen wir wieder vom Gas und haben ein paar schlechte Spiele und rutschen ab.
Oh jetzt sind wir wieder unten! Nein, absteigen wollen wir nicht, also strengen wir uns wieder ein wenig an...und so weiter.
Kommt das nur mir so vor oder geht es euch auch so?
Profifussballer verdienen verdammt viel Geld!
Fans zahlen jede Woche verdammt viel Geld!
Liebes Jahnteam, wer zahlt euer Gehalt?
Nein, es ist nicht der Verein, bzw. die Firma, sondern jeder einzelne Fan der sich eine Karte kauft, im Trikot ins Stadion geht und euch anfeuert ohne Unterbrechung bis zur letzten Minute, selbst bei der schmerzhaftesten Niederlage!
Dafür haben wir es verdient, dass ihr auf dem Platz und im Training alles gebt und euren Job ernst nehmt.
Weniger Spass neben dem Job und mehr Spass im Job bringt Erfolg! Mit Erfolg in der 3. Liga geht es in die 2. Liga.
Das bringt wiederum mehr Spass im Job, achja, natürlich auch im Geldbeutel.
So, jetzt hob i gnua Grantlt und jetzt gehts naus und spuits fia uns, mia jubeln fia eich!